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Rathaus 1
Wiener Lichtspiele – das Rathaus
Architektur 1883 Friedrich von Schmidt
Lichtplanung podpod design, Wien
Projektteam Elektroplanung: Ing. Emmerich Csernohorszky GmbH, Wien
Leuchtenhersteller + Lichtsteuerung + Programmierung: Signify
Bauherr MA 34 – Bau- und Gebäudemanagement
Fertigstellung 2023
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Rathaus 2
Lichtkonzept
Die Beleuchtung der äußeren Gebäudehülle, der reichhaltig strukturierten Fassade, erfolgt in warmweißer Lichtfarbe und sehr guter Farbwiedergabe, um die neogotische Kalkstein-Fasse in ihrer Materialität zu zeigen. Gebäudenahe Leuchten mit optimierter Lichtverteilung akzentuieren die detailreichen Steinmetzarbeiten.
Alle innen liegenden Gebäudeteile werden als eine eigene Lichtebene betrachtet. Diese besteht aus den Arkaden, dem Umgang, sämtlichen Fenstern und Turm-Innenbereichen. Das Licht von innen ist in farbsteuerbar in LED-RGBW-Technologie ausgeführt, um die Beleuchtung wahlweise mit warmweißem oder farbigem Licht bespielen zu können.
Als Option wurden zusätzlich an Lichtmasten der Stadt Wien am Vorplatz farbsteuerbare Fluter montiert, die als temporäres Showlicht zum Beispiel für Festwochen, verwendet werden können.
Alle Leuchten fungieren als DMX-ansteuerbare Pixel, die Verläufe und eine dynamische Bespielung ermöglichen.
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Rathaus 3
Eventbeleuchtung
Bei Großveranstaltungen kann die DMX-ansteuerbare Fassadenbeleuchtung in Verbindung mit Projektionen der Veranstalter in einer Gesamtkomposition eingebunden werden. Die dafür erforderlichen Schnittstellen im Haus und am Rathausplatz werden auch externen Veranstaltern zur Verfügung gestellt. Alle Leuchten sind DMX-ansteuerbar, wodurch horizontale und vertikale Verläufe möglich sind. Ein zusätzlicher Vorteil dieser Technologie besteht darin, dass die Leuchten bei Beamer-Projektionen, wie zum Beispiel beim Life Ball, in eine externe Lichtinszenierung integriert werden können.
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Rathaus 4
Denkmalschutz
Die Leuchten und deren Installation wurden in Abstimmung mit dem Wiener Denkmalamt unter maximaler Rücksichtnahme auf die historische Bausubstanz montiert. Auch tagsüber sind diese an der Fassade kaum sichtbar. Die Montagedetails wurden denkmalgerecht für alle Leuchtenposituonen in Koordination von podpod design und Csernohorsky ausgearbeitet.
Im Alltag nimmt das Rathaus mit einer dezenten eleganten Lichtstimmung einen würdigen Platz im nächtlichen Wiener Stadtbild ein.
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Rathaus 5
Technische Daten
Anzahl der Lichtpunkte 1.100 Leuchten (Altbestand 4.800 Leuchten)
Anschlussleistung Leuchten bei Vollbetrieb 41.199kW/Jahr (Altbestand 148.760 kW/Jahr) = Energieeinsparung 72%
Anschlussleistung DMX-Steuerung 32.937kW/Jahr
Kosteneinsparung Wartungsarbeiten gegenüber der Altanlage EUR 22.000,-/Jahr (pro Jahr wurden ca. 800-1000 Leuchtmittel getauscht)
Lichtsteuerung 2 DMX-Universen, 1024 DMX-Adressen
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Rathaus 6
Die Umsetzung
Die Ausschreibung der Stadt Wien zur Erneuerung der alten Fassadenbeleuchtung (Demontage der alten Anlage, Lichtplanung, Elektroinstallation, Leuchtenlieferung, Montage, Programmierung und Wartungsarbeiten) konnte dank dem überzeugenden Lichtkonzept von der eigens dafür gegründeten Arbeitsgemeinschaft podpod design (Lichtplanung), Csernohorsky (E-Planung und Elektroinstallation) und Signify (Leuchtenhersteller und DMX-Programmierung) gewonnen werden. Aufgrund der historischen Bausubstanz bedurfte die Montage – bis in eine schwindelerregende Höhe von 96 Metern (Hauptturm) – besonderer Sorgfalt. Jede der 1.100 Leuchten musste gemeinsam vom Elektriker und dem Lichtplaner “on Site” feinjustiert und eingestellt werden. Ebenso war die DMX-Programmierung durch Signify eine logistische Herausforderung, die bravourös gemeistert wurde.
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Stephansdom 1
Der Stephansdom zeigt sich in neuem Licht
Lichtplanung podpod design
Bauherr Dombauhütte St. Stephan, Dombaumeister DI Wolfgang Zehetner, Dompfarrer Toni Faber
Ort Stephansplatz 1010 Wien
Fertigstellung 2018
Der Wiener Stephansdom hat zum ersten Mal in seiner Geschichte eine flexible und hochwertige multifunktionale Beleuchtung im gesamten Innenraum erhalten. Das vom Studio podpod design geplante und ausgearbeitete Lichtkonzept ersetzt nun vollständig das bisherige unzureichende Beleuchtungssystem. Neben der notwendigen funktionalen Beleuchtung – welche etwa das Lesen von Texten oder die sichere Orientierung im Raum unterstützt – wird zum ersten Mal die Architektur selbst beleuchtet und somit in ihrer Würde erlebbar. Die Herausforderung bestand darin, mit künstlerischem Feingefühl die Lichtquellen unauffällig im gotischen Dom zu integrieren und den Raum erlebbar zu machen. Die Umsetzung erfolgte durch die Dombauhütte St. Stephan in Zusammenarbeit mit österreichischen Firmen.
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Stephansdom 2
Das Lichtkonzept
Die große Bandbreite der Nutzung (Messen, Abendandachten, Konzerte, Führungen oder Kunstinstallationen) erfordert hohe Flexibilität. Sämtliche Leuchten sind in LED-Technik ausgeführt und in ein technisch komplexes, jedoch auch vom Laien leicht zu bedienendes Lichtsteuerungssystem eingebunden. Das Lichtkonzept setzt sich daher aus mehreren funktionalen Ebenen zusammen, die im Zusammenspiel die jeweiligen Lichtszenen ergeben.
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Stephansdom 3
Nachtstimmung
Nur wenige Elemente werden in der nächtlichen Ruhestimmung gezeigt.
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Stephansdom 4
Mystisches Licht – Meditation
Die Akzentuierung der Altäre, Figuren und Säulen zeigt erst die Vielzahl der im Kontext des Doms bedeutenden Persönlichkeiten. Sie ermöglicht auch die selektive Betonung von Elementen und Themen, je nach Situation und Zeitpunkt. Durch Licht lassen sich Altäre für Messen aktivieren, oder in der Osterzeit die Kreuzwegstationen sichtbar machen.
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Stephandsdom 5
Die Wandelbarkeit des Stephansdom
Mit den Elementen der Figurenbeleuchtung, der Altarbeleuchtung, der Deckenaufhellung und des Direktlichts nach unten kann der Dom mit einer Vielzahl an Lichstimmungen bespielt werden. Die Säulenaufhellung verbindet in ihrer Vertikalität Boden und Decke, erzeugt eine räumliche Tiefe und schafft ein sehr ausgewogenes Erscheinungsbild im gesamten Innenraum.
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Stephandsdom 6
Direktlicht
Das Grundlicht bildet die Basis für die funktionale Nutzung des Doms. Es dient der Orientierung und der sicheren Bewegung im Kirchenraum und ermöglicht die liturgische Nutzung durch ausreichendes Lichtniveau in den Bankreihen.
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Stephansdom 7
Die Deckenaufhellung
Die Deckenaufhellung schafft einen Ausgleich der starken Kontraste während der Tagesstunden, lenkt die Aufmerksamkeit auf sehr subtile Weise und erlaubt die Veränderung der Gewichtung des wahrgenommenen Raumvolumens.
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Stephansdom 8
Die Festbeleuchtung
Zu großen Anlässen erstrahlt der gesamte Dom in feierlichem Licht. In einem nächsten Schritt sollen alle historischen Maria-Theresien-Luster Luster auf LED-Kerzen umgerüstet werden, deren Licht Wachskerzen gleicht.
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Stephansdom 9
Zahlen und Fakten
Die Beleuchtungsanlage besteht aus 62 Säulenstrahlergruppen und 23 Einzelleuchtengruppen mit in Summe 316 Richtstrahlern und Deckenflutern, sowie 29 Pendensystemen mit insgesamt 327 Richtstrahlern, die eigens von podpod design entworfen wurden. Von den 22 Kerzenlustern mit 360 Lichtpunkten wurde einer bereits auf visuell und lichttechnisch hochwertige LED-Kerzen umgerüstet, die restlichen werden im Laufe des kommenden Jahres wie auch die 53 LED-Kerzen auf den Altären nach budgetärer Disposition ergänzt.
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Stephansdom 10
Lichtpunkte
Lichtpunkte (Strahler) gesamt: 643
Kerzen gesamt: 413 (16 Stk. davon bereits ausgeführt)
Gesamtanschlussleistung: ca. 9 kW (entspricht weniger als 3W/m2)
Die LED-Kerzen erwecken in ihrer Form und ihrem warmweißen Lichteindruck die Anmutung echter Waschskerzen.
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Stephansdom 11
Projektbeteiligte
Diese Penden wurden von podpod design für den Stephansdom entwickelt.
Die Elektroinstallationsarbeiten und die Programmierung der Lichtsteuerung wurde von der Amstettner Firma Feilmayr ausgeführt. Und auch sämtliche eingesetzte Leuchten kommen von heimischen Firmen: die Strahlergruppen an den Säulen wurden von Artluce in Tirol gefertigt, die mit Strahlern der Waldviertler Firma Schrutek bestückten Penden von der Niederösterreichischen Leuchten Manufaktur Niefergall. Ebenso von Schrutek kamen schließlich die patentierten LED-Kerzen.
Foto © podpod design
Kreuzkirche 1
Energy & Groove
Kreuzkirche
Architektur 1930 – 1931 Theophil Niemann, Denkmalschutz (BDA)
Lichtplanung podpod design
Bauherr Evangelische Pfarrgemeinde Wien Hietzing
Ort Cumberlandstraße 48, 1140 Wien
Fertigstellung 2018
Im Zuge der neuen Lichtplanung wurden die bestehenden Leuchten auf zeitgemäße Technik umgerüstet und durch zusätzliche, in die Architektur integrierte Elemente ergänzt. Die feinfühlige Abstimmung der für den Gottesdienst notwendigen Beleuchtungsstärken mit der Hervorhebung des architektonischen Raumes und seiner Besonderheiten führt zu einer homogenen Raumwahrnehmung.
Foto © podpod design
Kreuzkirche 2
Lichtsteuerung
Da keine neuen Kabel gezogen werden konnten, erfolgt die Steuerung der gesamten Beleuchtung per Funk über integrierte Casambi-Module. Vorprogrammierte Lichtszenen (Gottesdienst, Konzert, Meditation und Vollbeleuchtung) können per Funkschalter abgerufen und zusätzlich gedimmt werden.
Foto © podpod design
Kreuzkirche 3
Umrüstung der historischen Luster
In den bestehenden Luster wurden die Glühbirnen durch LED-Technik ersetzt und zusätzliche Indirektbeleuchtung zur Deckenaufhellung mit der Darstellung des Zodiaks, dem Tierkreis, Integriert.
Foto © podpod design
Kreuzkirche 4
Raumwahrnehmung
Durch die Erneuerung der Beleuchtung erfolgte neben einer Anhebung und besseren Verteilung der Grundbeleuchtung die Akzentuierung und Verbesserung der Raumwahrnehmung.
Foto © podpod design
Kreuzkirche 5
Sonderleuchten
Da bei der denkmalgeschützten Kirche keine zusätzlichen Auslässe errichtet werden konnten, wurden die bestehenden Auslässe genutzt, um eigens entwickelte Strahlergruppen zu montieren.
Foto © podpod design
Kreuzkirche 6
Schwarzplan Lichtwirkung
Im Schwarzplan werden in Grundriss und Schnitt das Leuchtenlayout und die Lichtwirkung visualisiert.
Grafik © podpod design
Kreuzkirche 7
Schwarzplan Lichtwirkung
Grafik © podpod design
Soulkitchen Raschhofer 1
Energy & Groove
Energy & Groove
Soulkitchen – Glorious Bastards (Promenadengalerien Linz)
Soulkitchen – Glorious Bastards (Promenadengalerien Linz)
Architektur Halle 1
Innenraumdesign IRD GmbH
Lichtplanung podpod design
Bauherr Heiner Raschhofer
Ort Promenade 25 (Promenadengalerien), 4020 Linz
Fertigstellung 2017
Der visionäre Heiner Raschhofer eröffnet mit den Gorious Bastards – The Baker, The Butcher & The Brewer und der Barefoot Bar – in den Linzer Promenadengalerien großzügige Gastronomie mit frischem, kosmopolitischem Touch. Die über den Tagesverlauf angepassten Lichtszenen schaffen vom frühen Morgen bis spät in die Nacht den Rahmen für Atmosphäre und Stimmung dieses vielfältig wandelbaren Lokales.
Foto © podpod design
Soulkitchen Raschhofer 2
The Baker
Mit der Kombination von knackigem Direktlicht durch Strahler mit hervorragender Farbwiedergabe sowie bester Ausblendung und alten Industrieleuchten schaffen podpod design ein stimmungsvolles Ambiente. Der spektakuläre, von der Decke hängenden Pizzaofen wird mit Holz und Holzkohle befeuert.
Foto © podpod design
Soulkitchen Raschhofer 3
The Baker
Die Vielfalt des gastronomischen Angebots wird Appetit anregend beleuchtet.
Foto © podpod design
Soulkitchen Raschhofer 4
The Butcher
Die Feuerstelle des offenen Grills als archetypisches Erlebnis.
Foto © podpod design
Soulkitchen Raschhofer 5
The Butcher
Das Kühlhaus wird zur Bühne für das Dry Aged Beef von lokalen Bauern.
Foto © podpod design
Soulkitchen Raschhofer 6
The Brewer
Das Herzstück der Soulkitchen liegt im Wintergarten, die zentrale Bar mit hausgebrautem Raschhofer Bier, allen erdenklichen Drinks, offener Feuerstelle und dem Loungebereich. Je nach Tageszeit sind Lichstimmungen vorprogrammiert, die zusätzlich per Pad vom Team overruled werden können.
Foto © podpod design
Soulkitchen Raschhofer 7
Barefoot Bar
Zu später Stunde taucht das Lokal in rotes Licht ein. Der pulsierenden Partystimmung mit DJ-Sound und dynamischen Lichteffekten durch LED-Pipes und Moving Heads kann sich keiner entziehen.
Foto © podpod design
Soulkitchen Raschhofer 8
WC
Foto © podpod design
Lichtkonzept Herrengasse Wien 1 1
HG+ die neue Beleuchtung der Herrengasse
Architektur Begegnungszone Architekt Clemens Kirsch
Verkehrsplanung FCP
Lichtplanung Begegnungszone podpod design in Zusammenarbeit mit der MA33 – Wien Leuchtet
Lichtplanung Fassadenbeleuchtung Palais Ferstel podpod design
Projektkoordination DI Erich Petuelli, Dr. Wolfgang Spitzy
Bauherr Interessentengemeinschaft Herrengasse
Ort Österreich, 1010 Wien, Herrengasse
Fertigstellung 2016
Die Herrengasse, gesäumt von Palais des Wiener Hochadels, der sich in der Nähe des Wiener Hochadels angesiedelt hatte, ist eine der geschichtsträchtigsten Straßen Wiens. Die privat finanzierte Interessentengemeinschaft Herrengasse, vertreten durch die Liegenschaftseigentümer, hat das Projektes HG+ zur Attraktivierung der Herrengasse ins Leben gerufen. Das Büro Architekt Clemens Kirsch wurde mit der neuen architektonischen Oberflächengestaltung und das Büro FCP mit der Verkehrsplanung beauftragt. Mit der Lichtkonzeption der Straßenbeleuchtung wurden podpod design betraut. Die Planung und Umsetzung der öffentlichen Beleuchtung fand in enger Zusammenarbeit mit der MA33 – Wien Leuchtet statt.
Foto © digitalimage
Lichtkonzept Herrengasse Wien 1 2
Die neue Begegnungszone im Herzen Wiens
Mit der Neugestaltung der Oberflächen des Straßenraumes durch das Architekturbüro Kirsch mit der Umwandlung in eine Be-gegnungszone wurde die Herrengasse in ihrer Attraktivität gravierend aufgewertet. Sie entwickelte sich durch die Neugestaltung zu einem neuen Anziehungspunkt in der Innenstadt, sowohl für das Wiener Publikum als auch für Touristen.
Nach dem Lichtkonzept von podpod design wurden die alten Seilhängeleuchten entfernt und durch Kandelaber im Bereich Michaelerplatz bis Strauchgasse beziehungsweise Wandlaternen im engen Abschnitt zwischen Strauchgasse und Freyung ersetzt. Dadurch wird der Blick zum Nachthimmel freigespielt und die Fassaden der einzigartigen Palais kommen besser zur Geltung. Durch die niedere Positionierung der Lichtquellen entsteht ein sehr stimmungsvollerer Lichtraum.
Foto © digitalimage.at
Lichtkonzept Herrengasse Wien 1 3
Der Blick vom Michaelerplatz in die Herrengasse
Mit der Neugestaltung zur Begegnungszone entwickelte sich die Herrengasse zur stimmungsvollen Flaniermeile mit vielen at-traktiven Geschäften und Lokalen in der Wiener Innenstadt. Die Parkplätze wurden auf ein Minimum reduziert und der Verkehr beruhigt. Die Oberflächen wurden nach Plänen von Architekt Kirsch mit großen Granitstein-Quadern gestaltet, lediglich auf der Fahrstrecke der Fiaker mussten wegen der starken Beanspruchung Betonplatten eingesetzt werden. Bis auf den Haltestellen-bereich für die Busse sind keine Höhenunterschiede zwischen Geh- und Fahrflächen vorhanden.
Foto © Gerhard Nestler
Lichtkonzept Herrengasse Wien 1 4
Palais Palais
Entsprechend der historischen Vorbilder wurden im engen Straßenbereich an den Fassaden der Palais Wandkandelaber in LED-Technologie aus dem Leuchtenkatalog der Stadt Wien montiert.
Visualisierung © Arch. Mittermair / podpod design
Lichtkonzept Herrengasse Wien 1 5
Das PalaisViertel rollt die Teppiche aus
Im Zuge der Neugestaltung der Herrengasse konnten podpod design ein Lichtkunst-Projekt umsetzen:
Vor den Torbögen von sieben historischen Palais werden den Besuchern buchstäblich Teppich gewoben aus Licht ausgerollt. Sieben ausgewählte Teppichunikate der wertvollen Sammlung des MAK – Österreichisches Museum für Angewandte Kunst / Gegenwartskunst werden in einer aufwändigen Lichtinstallation der Öffentlichkeit präsentiert. Es sind projizierte Animationen, welche das Ausrollen der Teppiche auf dem Gehsteig simulieren, die wiederholt eine Weile liegen bleiben und danach virtuell wieder eingerollt werden. Die Herrengasse erhält damit eine Attraktion, welche die Einzigartigkeit der historischen Flaniermeile im Palaisviertel in den Fokus rückt.
Die Auswahl des jeweiligen Teppichs erfolgte mit größter Sorgfalt. Jedes der prachtvollen Palais erzählt seine ganz besondere Geschichte. Diese Geschichte wird dank der Teppichprojektionen zu einer unverwechselbaren Bildwelt. Mit einer einladenden Geste laden die Teppiche die Besucher ein, einen Blick in den Innenhof der prachtvollen Palais zu werfen.
Einige Originale der virtuellen Teppiche sind im MAK – Österreichisches Museum für Angewandte Kunst / Gegenwartskunst in Wien ausgestellt. Sie stammen aus dem 16. und 17. Jahrhundert und wurden im Nahen und Mittleren Osten gefertigt.
Foto © digitalimage
Teppichprojektionen 1
Das PalaisViertel Herrengasse rollt die Teppiche aus (Palais Kinsky)
Lichtkunstprojekt – animierte Teppiche gewoben aus Licht
Lichtkunst (Idee, Konzept, Animationen) podpod design
Teppiche MAK – Österreichisches Museum für angewandte Kunst/Gegenwartskunst
Bauherr Amisola
Ort Österreich, 1010 Wien, Herrengasse
Fertigstellung 2016
Die Herrengasse, gesäumt von prächtigen Palais des Wiener Hochadels, der sich in der Nähe der Hofburg angesiedelt hatte, ist eine der geschichtsträchtigsten Straßen Wiens. podpod design spielt mit der Öffnung der Palais nach außen hin, wenn bei Einbruch der Dunkelheit virtuelle Teppiche, gewoben aus Licht, in den Eingangsportalen ausgerollt werden. Es sind projizierte Animationen, welche das Ausrollen der Teppiche auf dem Gehsteig simulieren, die wiederholt eine Weile liegen bleiben und danach virtuell wieder eingerollt werden.
Foto © digitalimage
Teppichprojektionen 2
Sammlung orientalischer Knüpfteppiche des MAK ist eine der wertvollsten der Welt
Die einzigartige Sammlung von Knüpfteppichen des MAK ist eine der berühmtesten der Welt. Das Museum sammelte sie seit 1868, die wichtigsten Stücke kamen jedoch als Übernahmen ans Haus. So wurde 1907 die Sammlung des k. k. Österreichischen Handelsmuseums übernommen; nach dem Ersten Weltkrieg gingen die weltbekannten Teppiche aus dem Besitz des vormaligen österreichischen Kaiserhauses in die staatliche Kunstverwaltung über und wurden schließlich dem Museum übertragen.
Der Schwerpunkt der Sammlung liegt auf den klassischen Teppichen des 16. und 17. Jahrhunderts, sie stammen aus den glanzvollen Reichen des Nahen und Mittleren Ostens, den Gebieten des heutigen Ägypten, der Türkei, dem Iran und Indien. Viele der Objekte entstammen höfischen Manufakturen wie der berühmte seidene Jagdteppich (Iran, 1. Hälfte 16.Jh.) und der einzigartige seidene Mamlukenteppich (Kairo, 1. Hälfte 16.Jh.). Weitere wichtige Beispiele der Sammlung wurden in und um urbane Zentren produziert und überlebten die Zeiten, da sie als exklusive Handelsgüter nach Europa verkauft worden waren, wo sie Paläste und Kirchen schmückten.
Foto © podpod design
Teppichprojektionen 3
Palais Ferstel
Für jedes Palais wurde ein ganz individueller Teppich ausgesucht, der zur Geschichte des Hauses passt. Diese Teppichprojektionen machen die Herrengasse zu etwas besonderem und verstärken die Identität und den Wiedererkennungswert der Straße. Das Ausrollen ist eine einladende Geste, die Portale erhalten einen offenen Charakter und regen an, die Innenhöfe bzw. die Palais zu besuchen. Diese Geschichte wird zu einer unverwechselbaren Bildwelt. Mit einer Kollaboration zwischen dem MAK und den Palais in der Herrengasse wird die einzigartige Teppichsammlung der Öffentlichkeit näher gebracht.
Das Palais Ferstel wurde für die k.k. privilegierte österreichische Nationalbank unter Gouverneur Franz von Pipitz von Architekt Heinrich von Ferstel geplant. Das Gebäude sollte der Nationalbank, der Börse, einem Kaffeehaus und – ein für Wien neuartiger Gedanke – einem Basar Platz bieten.
MAK-Sammlung: Teppich mit Kassetten, sog. Clam-Gallas-Teppich, Iran, spätes 16./frühes 17. Jh. Dieser iranische Teppich wurde höchstwahrscheinlich für den Export produziert. Leider hat sich kein vollständiger Teppich erhalten, dessen Feldzeichnung eine Parallele zum Wiener Teppich darstellt. Die Schildfelder und Vierpässe des Musters weisen chinesische Wolken, Vogelpaare und Blütenkombinationen auf, die wie Beete in einem geometrisch angelegten Garten wirken. Trotz der Datierung ins späte 16. Jahrhundert erinnert das Kassettensystem an Teppiche, die auf timuridischen Miniaturen des ausgehenden 15. Jahrhunderts dargestellt sind. Zahlreiche danach entstandene mogulindische Teppiche weisen ein vergleichbares Rastersystem auf.
Foto © digitalimage
Teppichprojektionen 4
Palais Harrach
Die Teppichprojektionen sollen als einprägsames, außergewöhnliches Bild im Straßenraum Aufmerksamkeit erregen und das Bewusstsein für Geschichte in der Öffentlichkeit stärken.
Das Palais Harrach wurde um 1690 im Auftrag des Grafen Ferdinand Buonaventura von Architekt Christian Alexander Oedtl und Domenico Martinelli nach Vorbildern der Barockarchitektur Italiens errichtet.
MAK-Sammlung: Teppich mit Spiralranken und Tieren, Iran, Mitte 16. Jh.. Dieser Teppich ist der berühmteste einer Gruppe vergleichbarer Stücke und besitzt ein Pendant, das sich heute im Metropolitan Museum of Art, New York befindet. Die Motive der ungemein feinen Zeichnung spiegeln sich vier Mal auf rotem Grund um die horizontale und die vertikale Achse; Fantasieblüten wechseln sich mit Darstellungen von Tieren und chinesisch inspirierten Wolkenbändern ab. Eine der Borte beinhaltet ein persisches Gedicht dessen Inhalt die Liebe, die Natur und den König der Welt, für den das Teppichpaar gemacht wurde, feiert und preist.
Foto © digitalimage
Teppichprojektionen 5
Palais Trauttmansdorff
Die imaginäre historische Spange schließt sich: aus welchen Geschichten ist der Teppich gewoben, wo kommt er her, wie war das Leben und die Kultur im Orient, bevor er ins Palais gelangte. Welche Bedeutung und Geschichte kann das Palais erzählen, welches Leben, welche bedeutsamen und persönlichen Geschichten spielten sich dort ab? Zum Beispiel im Palais Batthyany zu jener Zeit, als die Gräfin mit Prinz Eugen eine tiefe Freundschaft pflegte?
Das Palais mit seiner frühbarocken Fassade wurde 1639 von der Familie Trauttmansdorff erbaut und 1792 durch Andreas Zach im Stil des Klassizismus umgestaltet.
MAK-Sammlung: Bildteppich mit Landschaft und Vogelpaaren, Nordindien, Lahore, um 1600. Lahore, eine Hauptstadt des Mogulreiches, war ein bedeutendes Zentrum der Teppichproduktion des indischen Subkontinents. Die idealisierte Gartenszene mit identifizierbaren Vogelpaaren (Pfaue, Kraniche, Hühner etc.) und Pflanzen ist naturalistisch und delikat gezeichnet, so dass man davon ausgehen kann, dass das Vorbild dazu aus dem höfischen Atelier stammte. Seine Ausrichtung lässt annehmen, dass er wahrscheinlich als Wandbehang Verwendung fand. Der Teppich weist die für Mogulindien typischen Groteskenmasken in den Borten sowie eine ton sur ton-Farbgestaltung und das Weglassen von scharfen Konturierungen auf.
Foto © podpod design
Teppichprojektionen 6
Palais Kinsky
Das Palais Daun-Kinsky ist eines der bedeutendsten hochbarocken Palais Wiens. 1713 bis 1719 von Johann Lucas von Hildebrandt für Feldmarschall Wirich Philipp Graf Daun erbaut, − in der Zeit nach Beseitigung der Bedrohung durch das Osmanische Reich – und gelangte 1790 an die Familie Kinsky.
MAK-Sammlung: Portugiesen-Teppich, Iran, Anfang 17. Jh.. Der sogenannte Portugiesen-Teppich der Wiener Sammlung kann als der am besten erhaltene dieses Typus gelten. In den vier Ecken des Hauptfeldes sind Szenen mit Personen abgebildet: Auf bewegter See segeln Boote mit Insassen in europäischer Kleidung, im Wasser ein Schwimmer, Fische, ein Seeungeheuer. Die Vorlage für die Ecklösung waren vermutlich europäische Drucke, die umgesetzt wurden, um dem exotisierenden Geschmack der iranischen Klientel zu entsprechen. Die Bezeichnung Portugiesen-Teppiche entstand aus der These, sie seien im Iran für Portugal oder die portugiesischen Niederlassungen in Indien produziert worden.
Teppichprojektionen 7
Teppichanimation Palais Batthyany (Palais Palais)
Entstand 1716 durch den Zusammenschluss des Palais Orsini-Rosenberg mit angrenzenden Gebäuden und wurde 1718 von Eleonore Batthyàny-Strattmann erworben und von Architekt Christian Alexander Oedtl umgebaut. Mitte 19.Jh befand sich vorü-bergehend das Hotel Klomser im Palais, das durch den Selbstmord von Oberst Alfred Redl Berühmtheit erlangte.
MAK-Sammlung: Osmanischer Hofteppich (Fragment), Istanbul oder Bursa, 4. Viertel 16. Jh.. Wenngleich der Teppich auf den ersten Blick homogen wirkt, stellt er ein aus zahlreichen Teilen – besonders im unteren Teil und an der Oberkante – zusammengesetztes Fragment dar. In acht europäischen und amerikanischen Sammlungen befinden sich weitere Teile dieses einst spektakulären großformatigen Teppichs oder gar Teppichpaares, das ursprünglich im höfischen Kontext produziert wurde und Verwendung fand. Das Feld zeigt ein Rapportmuster. Wieder erkennt man die für die Zeit charakteristischen Saz-Blätter und die weißen, chinesisch inspirierten, in Baumwolle geknüpften Wolkenzeichnungen. Das charakteristische seidene Grundgewebe mit dem in Wolle und Baumwolle geknüpften Flor weist den Teppich als osmanisches Hofmanufakturprodukt aus.
Bahnhof Gmunden 1
Bahnhof Gmunden
Architektur Bauer Brandhofer Architekten
Kunst- und Tageslichtplanung podpod design
Auftraggeber ÖBB Immobilienmanagement GmbH (DI Pipp, Ing.Pichler, Ing. Rautter)
Elektroplanung ESC Engineering Services & Consulting KG
Ort Österreich, Gmunden
Fertigstellung 2016
Im neuen Aufnahmegebäude des Bahnhofs Gmunden werden eine Straßenbahnhaltestelle, der Kundenbereich ÖBB, die Erschließung der Bahnsteige sowie Fahrrad- und Mopedabstellplätze zusammengefasst. Die Aufgabe der Lichtplanung lag darin, diese verschiedenen Bereiche und Sehaufgaben ruhig miteinander zu verbinden und die Architektur mit ihrer markanten Dachkonstruktion zu betonen.
Foto © podpod design
Bahnhof Gmunden 2
Straßenbahnhaltestelle und Kundenbereich
Für die gesamte Beleuchtung kam ausschließlich LED-Technologie in warmweißer Farbtemperatur von 3000K zum Einsatz, wodurch für den Bahngast ein freundlicher, einladender Eindruck entsteht. Die technischen Leuchten sind unauffällig in der Konstruktion integriert und betonen die architektonischen Strukturen. Die Lichtanlage wurde auf die normgemäße Ausleuchtung des Bahnhofs ausgelegt.
Foto © podpod design
Bahnhof Gmunden 3
Die Vorteile einer tageslichtgesteuerten Lichtanlage
Der Aufnahmebereich des Bahnhof Gmunden verfügt über ein sehr hohes Tageslichtpotential, dessen möglichst intensive Nutzung als Grundbeleuchtung ein wesentlicher Bestandteil der Lichtplanung war. Für den Zeitraum zwischen Sonnenaufgang und Sonnenuntergang kommt der Lichtanlage somit nur eine unterstützende Funktion zu. Die Lichtanlage wird erst bei der Unterschreitung eines vordefinierten Schwellwertes zugeschaltet. Die Steuerung reagiert auf die wechselnden Himmelsverhältnisse und führt die Helligkeit sanft den gemessenen Außenhelligkeiten nach. Dadurch kann einerseits die Betriebsdauer der Anlage optimiert, andererseits die Lebensdauer der Leuchtmittel (LED) verlängert werden.
Foto © podpod design
Kammerspiele 1
Wiener Kammerspiele – Ein Kellertheater als Schmuckschatulle
Architektur Arch. DI Gerhard Moßburger ZTG
Lichtplanung podpod design
Bauherr Theater in der Josefstadt Betriebsgesellschaft m.b.H.
Ort Österreich, 1010 Wien, Rotenturmstraße 20
Elektroplanung Kubik Project GesmbH
Fertigstellung 2013
Die Wiener Kammerspiele sind als zweiter Spielort des Theaters in der Josefstadt eine bedeutende Austragungsstätte des Wiener Kulturlebens. Sie sind ausgestattet mit einem über Jahrzehnte treuen Stammpublikum, welches auf 440 den Sitzplätzen intime Theateraufführungen auf hohem Niveau genießt. 2013 wurde das Theater nach umfassenden Umbauarbeiten des Architekten Moßburger und der Lichtplanung von podpod design neu eröffnet.
Foto © Digitalimage Jansenberger
Kammerspiele 2
Neu oder Alt?
Mehrere Umbauten im Lauf des 20. Jahrhunderts hatten – abgesehen vom stimmigen Publikumsraum – eine unübersichtliche Raumstruktur entstehen lassen, insbesonders der Bühnen- und Backstagebereich war viel zu klein bemessen. Der gestalterische Kunstgriff des Architekten beruhte auf einer stilistischen Zäsur zwischen Alt und Neu: Foyers, Buffets, Garderoben, Treppen, etc. sind in einer sehr klaren und reduzierten Formensprache und Materialität gehalten, der Zuschauerraum hingegen ganz traditionell, vorwiegend in rotem Samt und warmtönig gestrichenen Wänden, nach außen hin von von einer fein profilierten Holzvertäfelung umhüllt. Eine mit Samt ausgekleidete Schatulle sozusagen.
Foto © Digitalimage Jansenberger
Kammerspiele 3
Lichtkonzept – Kristalluster
Um der mit der Tradition noch weiter zu spielen, entschied sich podpod design, die im Haus vorhandenen Kristallluster zum verbindenden Thema zwischen Alt und Neu zu machen, ihr Erscheinungsbild weitgehend zu erhalten, und sie zugleich (für Uneingeweihte kaum zu erkennen) zu multifunktionalen Lichtmaschinen zu machen. Ein Teil der Luster konnte weiterverwendet werden, ein Teil wurde so weit möglich aus Bestandskristallen nachgebaut. Für den Laien wirken die Räume auf den ersten Blick so, als wären die Luster die einzige Lichtquelle. Sie können folgende Funktionsebenen abdecken:
Grundlicht diffus - bringt die Kristalle zum Leuchten
Grundlicht gerichtet – in den Lustern integrierte Downlights mit warmweißen Licht
Stimmungslicht - im Luster versteckte RGB Multichip LED-Module, welche die Kristalle kräftig farbig, oder – im Zusammenspiel mit den weißen Retrofits – zart-pastellig leuchten lassen können
Foto © Ludwig Schedl
Kammerspiele 4
Die weitere Funktionsbeleuchtung
Wallwasher hellen die profilierte Holz-Außenfläche der „Schatulle“ und die textilbespannte, umlaufende Innenwand des Zuschauerraumes mit Streiflicht auf.
Downlights, Richtstrahler und Wallwasher an verschiedenen Stellen der Foyers runden den Lichteindruck ab.
In allen Treppenhandläufen sind an der Unterseite LED-Bänder eingelassen, welche einen wesentlichen Beitrag zur Lichtstimmungen liefern.
Die Treppen werden beidseitig von matt vergossenen aufwärts strahlenden blendfreien LED-Bändern begleitet, die ihnen eine ätherische Leichtigkeit verleihen.
Im Foyer im Erdgeschoß schweben die Deckenfelder quasi und werden warmweiß und in RGB mit LEDs hinterleuchtet.
Als weiteres Kristall-Zitat wurden in diversen Übergangszonen zwischen Gang und Foyer halbkugelig-facettierte brillante Kristall-Downlights auf LED-Basis eingesetzt, die trotz ihrer kleinen Bauweise üblichen Downlights in nichts nachstehen.
Foto © Digitalimage Jansenberger
Kammerspiele 5
Kunstobjekte
Eine funktionales, spezielles, im Dialog mit dem Theaterdirektor Herbert Föttinger entstandenes Lichtkunstobjekt wurde für das Pausenfoyer im Untergeschoß geschaffen: weil dieser Raum auch als Einbringweg für Kulissen und Requisiten dient, wurden alle verbliebenen Luster und Restkristalle aus den zahlreichen vormaligen Wandleuchten an der Decke in scheinbar zufälliger Manier angebracht – ein Lusterlager sozusagen, oder ökologisch gesehen: ein Umbau ohne Abfall.
Foto © Ludwig Schedl
Kammerspiele 6
Steuerung
Bei der Steuerung gibt es aufgrund bühnentechnischer Überlegungen heraus einen Zweiweltenbetrieb: im Zuschauersaal werden alle Leuchten ausschliesslich mit 16-bit DMX angesteuert und sind so auch vom Lichtpult aus direkt anzusprechen, die Bereiche außerhalb der Schatulle sind in das KNX-System des Hauses integriert, wiewohl beide Welten auch miteinander kommunizieren können, allerdings auf Kosten der Ansprechgeschwindigkeit. Diese spielt aber im täglichen Betrieb keine große Rolle.
Foto © podpod design
Austria Center Wien 1
Neuer Auftritt Dank innovativem Licht
Austria Center Wien – neue Beleuchtung Saal A, B und C
Architektur Arch. Johann Staber (1987)
Lichtplanung podpod design
Bauherr Austria Center Vienna IAKW – AG
Ort Bruno-Kreisky-Platz 1, 1220 Wien
Elektroplanung & Supervision Ing. Josef Schaffer & Art for Art Theaterservice GmbH (Alfred Schmidl)
Fertigstellung 2015
Das Austria Center aus dem Jahr 1987 ist Wiens bedeutendste Location für Konzerte, Kongresse, Messen und andere Großveranstaltungen wie Galaveranstaltungen oder Bälle. podpod design wurde mit der Lichtplanung der Säle A, B und C mit einer Gesamtfläche von 4.312 m2 betraut. Da die hochwertige Innenraumgestaltung aus Holzpaneelen erhalten bleiben sollte, bot sich eine Erneuerung der Beleuchtung als raumbildendes Element an.
Link: https://www.acv.at/planen/raeume/uebersicht/rote-ebene/index.html
Foto © Ludwig Schedl
Austria Center Wien 2
Kann eine neue Beleuchtung mit LED-Technik einem Veranstaltungszentrum aus den 80-er Jahren zum Sprung ins 21. Jahrhundert verhelfen?
Die ursprüngliche Beleuchtungsanlage bestand nur aus wenigen Elementen: eine nüchterne Grundbeleuchtung aus 38mm Leuchtstofflampen mit Lamellenrastern, sowie in Gruppen schaltbare Halogenstrahler. Schaltwünsche für das Grundlicht mussten per Telefon oder Funk in die ZLT übermittelt und dort von Hand ausgeführt werden.
Das Grundkonzept der neuen Lichtplanung war die Beruhigung des Deckenspiegels durch Integration von sehr gut ausgeblendeten Leuchten in den schwarzen Deckenkanälen, das Hervorheben der charakteristischen architektonischen Raumelemente und eine farbig- dynamische Effektbeleuchtung. Die Entwicklung neuer austauschbarer Deckenkassetten mit integrierten LED-Leuchten und Abluftöffnungen, die HDTV-Tauglichkeit und die DMX-Steuerung mit flackerfreier Dimmbarkeit von 0–100% stellte eine große Herausforderung an die Lichtplanung dar.
Foto © Digitalimage Jansenberger
Austria Center Wien 3
Lichtkonzept
Für podpod design war es wichtig, ein möglichst zukunftssicheres und flexibles Beleuchtungskonzept zu entwickeln, das alle Anforderungen abdeckt. So setzt sich die neue Saalbeleuchtung aus folgenden Lichtebenen zusammen:
- Das Grundlicht schafft gleichmäßig eine warmweiße Helligkeit im Saal (Lichtbänder)
- Das Stimmungslicht setzt sich aus breit- und engstrahlenden Richtstrahlern mit sehr guter Farbwiedergabe zusammen
- Die Architekturbeleuchtung formt den Raum und modelliert die Raumgrenzen (Kuppelaufhellung, Wallwasher)
- Die RGB-Bänder in den Deckenkanälen schaffen ein individuell steuerbares farbiges Akzentlicht
- Die Effektbeleuchtung ermöglicht dynamische Projektionen im Raum (Gobo-Projektoren)
Foto © Ludwig Schedl
Austria Center Wien 4
Wandelbarkeit der Architektur mit Licht
Durch diese unterschiedlichen Lichtebenen, deren Leuchten sich individuell per Lichtpult ansteuern lassen, kann der Raum de Facto wie eine Bühne bespielt werden. Die Einbindung der Saalbeleuchtung in die Bühnenlichtsteuerung ermöglicht auch sequentielle und rhythmische Abläufe im Puls der Musik. Verschiedene Schaltkreise und Szenen wurden allerdings vorprogrammiert und gespeichert, um flexibel auf alle Anforderungen der verschiedensten Nutzungsszenarien reagieren zu können, seien es Galadinner, Firmenempfänge, Bälle, Konzerte bis hin zu Messen oder Prüfungsveranstaltungen. Die drei Säle sind einzeln oder gemeinsam bespielbar, einzelne Raumbereiche lassen sich bei Teilnutzung separat schalten. Jede Leuchte ist einzeln adressierbar und stufenlos flackerfrei von 0–100% HDTV-tauglich dimmbar. Für das Location-Marketing wurde das Abrufen exemplarischer Lichtszenen wie Konferenz, Messebetrieb, Gala-Veranstaltung, Ball und Arbeits-Putzlicht mittels iPad implementiert.
Foto © Digitalimage Jansenberger
Austria Center Wien 5
Erscheinungsbild und Lichtqualität
Das Deckenbild konnte durch die Vereinheitlichung der Elemente deutlich beruhigt werden. Die durchgehenden Linien unterstreichen die architektonische Struktur der Untersicht. Bei der Lichtqualität konnte eine deutliche Verbesserung gegenüber der alten Anlage erzielt werden. Ein sehr guter Farbwiedergabeindex sorgt für die korrekte Darstellung der sichtbaren Farbtöne und die Blendung konnte stark reduziert werden.
Das Projekt wurde in einem zeitlich- und budgetär äußerst knappen Korsett umgesetzt, was nicht zuletzt dem motivierten und kompetenten Team zu verdanken ist.
Es ist immer wieder erstaunlich zu sehen, wie Licht den Raum und seine Wahrnehmung verändern und wie die Aufmerksamkeit der Besucher im Raum gelenkt und positiv beeinflusst werden kann. Das wird auch von den Kunden des Hauses anerkannt und gerne genutzt. Allerdings wagen sich – verständlicherweise – nur wenige in die Tiefen der komplexen Möglichkeiten, die der Raum nun bietet.
Foto © podpod design
Austria Center Wien 6
Technische Daten
DMX-Steuerung mit Lichtpult und vorprogrammierte Szenen per iPad, jede Leuchte einzeln adressierbar, 0–100% HDTV-tauglich hochfrequent dimmbar (1800 Hz)
Anschlussleistung 54,19kW bei Vollbetrieb (12 W/m2) ⦋Vergleich alte Anlage 35W/m2⦌
Grundlicht 415 LED-Linearstrahler
Stimmungslicht 354 LED-Strahler
Architekturbeleuchtung 252 LED-Wallwasher + 110 lfm LED-Bänder Kuppelaufhellung
Akzentbeleuchtung 1,13 km farbige LED-Bänder
Foto © Ludwig Schedl
Ziegelwerk Freital Eder 1
Ziegelwerk Eder Büro- und Ausstellungsgebäude
Architektur/Innenarchitektur W.WERKplan GmbH/Plus Agency
Lichtplanung podpod design
Auftraggeber Ziegelwerk Freital Eder GmbH
Elektroplanung Ingenieursbüro Thomas Friedrich
Ort Deutschland, Freital bei Dresden
Fertigstellung 2015
Das Ziegelwerk Eder in Freital (Sachsen) hat ein neues Bürogebäude mit einer integrierten Halle errichtet. podpod design wurde mit der Lichtplanung für sämtliche Räumlichkeiten und die umliegende Parkanlage, die Stellplätze und das offene Ziegellager betraut.
Foto © Kim Oliver Gottschalk
Ziegelwerk Eder Freital 2
Die Multifunktionshalle
Kernstück des neuen Bauwerkes ist die großzügige Halle, die vielseitig bespielt wird. Die Beleuchtung musste so konzipiert werden, dass das Licht in vorprogrammierten Szenen für die jeweilige Nutzung am iPad abrufbar ist: als Vortragssaal mit Beamer-Projektionen, beim Schaumauern als Halle mit Arbeitslicht oder stimmungsvoll für abendliche Events. Hier sollen die Kunden – Hausbauer, Handwerker oder Bauunternehmer – die Produkte vom Ziegelwerk Eder 1:1 ansehen und begreifen können. Anhand eines lebensgroßen begehbaren Musterhaus wird den Kunden vermittelt, wie die hochwertigen Ziegel in verarbeitetem Zustand aussehen.
Foto © Kim Oliver Gottschalk
Ziegelwerk Eder Freital 3
Multifunktionshalle, Gänge
Die flexible Beleuchtung in der Multifunktionshalle besteht aus einer Kombination aus DALI- ansteuerbaren LED-Stromschienenstrahlern mit unterschiedlichen Ausstrahlungswinkeln, die in Deckennischen zurückversetzt montiert sind. Zusätzlich wird die Decke mit tiefstrahlenden LED-Deckenflutern aufgehellt. Als spielerisches Element wurden dekorative Hängeleuchten Enigma – wie schwebende konzentrische Kreise – abgehängt. Uplights akzentuieren die Struktur der Ziegel und Wandeinbauleuchten am Treppenabsatz führen zum oberen Stockwerk.
Foto © podpod design
Ziegelwerk Eder Freital 4
Büros, Besprechungsräume
Hängeleuchten über den Tischen konzentrieren die Aufmerksamkeit bei Besprechungen, Deckeneinbau-Wallwasher und Downlights akzentuieren den Raum.
Foto © Kim Oliver Gottschalk
Ziegelwerk Eder Freital 5
Speiseraum
Der Speiseraum, die Küche für die Angestellten und die Sanitärräume wurden durchgehend mit 3000 K beleuchtet. Zum Einsatz kam eine Kombination aus Downlights, dekorativen Hängeleuchten und LED-Bändern für eine ausreichend helle und stimmungsvollen Beleuchtung.
Foto © Kim Oliver Gottschalk
Ziegelwerk Eder Freital 6
Teeküche
Das gute Arbeitsklima spiegelt sich in der hochwertigen Gestaltung aller Aufenthaltsräume für die Mitarbeiter.
Foto © Kim Oliver Gottschalk
Hauptbahnhof Graz 1
Hauptbahnhof Graz
Foto © Helmut Pierer
Hauptbahnhof Graz 2
Foto © Helmut Pierer
Hauptbahnhof Graz 3
Foto © Helmut Pierer
Hauptbahnhof Graz 4
Foto © Helmut Pierer
Hauptbahnhof Graz 5
Foto © Helmut Pierer
Hauptbahnhof Graz 6
Foto © Helmut Pierer
Hauptbahnhof Graz 7
Foto © Helmut Pierer
Hauptbahnhof Graz 8
Foto © Helmut Pierer
Hauptbahnhof Graz 9
Foto © Helmut Pierer
Hauptbahnhof Graz 10
Foto © Helmut Pierer
Hauptbahnhof Graz 11
Foto © Helmut Pierer
Park Hyatt Hotel Wien10
Foto © digitalimage.at
Park Hyatt Hotel Wien9
Foto © digitalimage.at
Park Hyatt Hotel Wien8
Foto © digitalimage.at
Park Hyatt Hotel Wien6
Foto © digitalimage.at
Park Hyatt Hotel Wien5
Foto © digitalimage.at
Park Hyatt Hotel Wien4
Foto © digitalimage.at
Park Hyatt Hotel Wien2
Foto © digitalimage.at
Park Hyatt Hotel Wien1
Foto © digitalimage.at
Park Hyatt Hotel Wien7
Foto © digitalimage.at
Park Hyatt Hotel Wien3
Foto © digitalimage.at
Stadtpalais Liechtenstein Wien Inn 1
Stadtpalais Liechtenstein, Wien 1
Architektur Domenico Martinelli, Enrico Zuccalli, Gabriel di Gabrieli 1694-1711
Architektur (Renovierung) Wehdorn Architekten
Lichtplanung podpod design
Bauherr Stiftung Fürst Liechtenstein
Fertigstellung 2013
Nach vier Jahren umfassender Renovierungsarbeiten unter der Ägide des Architekten Wehdorn wurde 2013 das prunkvolle Stadtpalais Liechtenstein im 1. Bezirk neu eröffnet. Es gilt als das erste bedeutende Bauwerk des Hochbarock in Wien. Im Bild das wunderschön restaurierte Vestibül in der Bankgasse.
Foto © podpod design
One Ocean Pavillon Yesou Fas 1
One Ocean Pavillon Expo 2012 Yesou – Südkorea
Bauherr The Organizing Committee for EXPO Yesou 2012
Architektur SOMA Architekten
Lichtplanung podpod design
im Jahr 2012
Das Wiener Architekturbüro SOMA Architekten konnte den internationalen Wettbewerb zum One Ocean Themenpavillon, dem Hauptgebäude der EXPO in Yesou/Südkorea, für sich entscheiden.
Foto © digitalimage.at
One Ocean Pavillon Yesou Fas 2
One Ocean Pavillon Yesou
Das am Meer gelegene Wahrzeichen des Gastlandes Südkorea mutet wie ein Meeresbewohner an. Die Architektur verschmilzt mit dem Wasser, Wellen umspülen es. Die kinetische Fassade, bestehend aus bis zu 14 Meter langen Lamellen, wurde nach bionischen Prinzipien gemeinsam mit Knippers-Helbig Ingenieuren aus Stuttgart entwickelt. Sie erzeugt wellenartige Blasen, als würden sich überdimensionale Kiemen bewegen.
Die Fassadenbeleuchtung besteht aus zwei Elementen, Licht das sich blasenartig aus den kinetischen Bewegungen über die Fassade bewegt und aus einem unregelmäßigen Glitzereffekt ähnlich der Reflexionen des Sonnenlichts in den Meereswellen.
Rendering © isochrom (day image) / podpod design (lighting) / soma (architecture)
One Ocean Pavillon Yesou Fas 3
One Ocean Pavillon Yesou
An der Innenseite der Lamellen sind LED-Leisten eingelegt, die in geöffneter Position auf die jeweilige Nachbarlamelle strahlen. Licht und Bewegung der Architektur verschmelzen zu einer schlüssigen Einheit.
Als zweite überlagerte Beleuchtungsebene sind in den glasfaserverstärkten Lamellen einzelne LED-Punkte eingelassen, die in unregelmäßigem Rhythmus – wie Sonnenglitzern im Meer – aufleuchten.
Rendering © isochrom (day image) / podpod design (lighting) / soma (architecture)
Semperdepot Inn 1
Semperdepot – Akademie der bildenden Künste, Wien 6
Bauherr Akademie der bildenden Künste Wien
Architektur Gottfried von Semper und Karl Hasenauer; Revitalisierung 1995 von Carl Pruscha
Lichtplanung podpod design
Fertigstellung 2009
Im Zuge des neuen Beleuchtungskonzeptes von podpod design wurden im Veranstaltungsraum neue Leuchten auf den vorhandenen Stromschienen montiert. CDM-Strahler mit hocheffizienten Reflektoren sorgen für angenehmes, brilliant-helles Grundlicht, zusätzlich eingekreuzte Halogenstrahler runden die Lichtstimmung ab. Die Wände sind aufgehellt, die Säulen und Träger schimmern elegant. Die charakteristischen Merkmale des Raumes kommen dadurch charmant zur Geltung, gleichzeitig bleibt er flexibel bespielbar.
Foto © podpod design
One Ocean Pavillon Yesou Fas 4
One Ocean Pavillon Yesou
Die meeresseitige der Fassade lebt von der charakteristischen Hinterleuchtung der geometrischen Durchbrüche. Dieser Negativkontrast verleiht dem geschwungenen Baukörper eine Korallenriff-artige Anmutung.
Rendering © isochrom (day image) / podpod design (lighting) / soma (architecture)
Semperdepot Inn 2
Semperdepot – Veranstaltungsraum
Die vor der Sanierung verwendeten, mit PAR-Lampen bestückten Strahler waren sowohl technisch als auch wirtschaftlich nicht mehr auf dem neuesten Stand. Durch den Einsatz aktueller Strahler mit hocheffizienten Reflektoren konnte ein optimales Beleuchtungsniveau erzielt werden, ohne den Energieverbrauch zu steigern.
Foto © podpod design
One Ocean Pavillon Yesou Fas 5
One Ocean Pavillon Yesou
In den Ausstellungsräumen wurde die Beleuchtung in den Betondecken und dem Boden integriert.
Rendering © isochrom (day image) / podpod design (lighting) / soma (architecture)
Semperdepot Inn 3
Semperdepot - Veranstaltungsraum
Foto © podpod design
Semperdepot Inn 4
Semperdepot - Veranstaltungsraum
Foto © podpod design
Semperdepot Inn 5
Semperdepot
Visualisierung © podpod design
Semperdepot Inn 6
Semperdepot
Visualisierung © podpod design
Amalienbad
Amalienbad, Wien 10
Bauherr MA 44 – Bäder
Lichtplanung podpod design
E-Planung und Programmierung Art for Art/Alfred Schmidl
Fertigstellung 2012
Im Dezember 2012 wurde die Schwimmhalle im Amalienbad nach Renovierungsarbeiten neu eröffnet. Neben der Wasseraufbereitung wurde die Beleuchtung erneuert.
Foto © digitalimage.at
Amalienbad
Lichtkonzept
In Abstimmung mit den Bundesdenkmalamt wurde entschieden, dass die Leuchten aus den 70-er Jahren nicht erhaltenswürdig sind und dass mit der neuen Beleuchtung primär die historische Architektur der Schwimmhalle in ihrer Besonderheit betont werden soll. Die neuen Beleuchtungskörper sollten so unauffällig wie möglich in der Architektur integriert werden, dass der Besucher die Raumwirkung erleben kann, ohne geblendet zu werden. Hinter den Unterzügen der Balkonuntersichten wurden dimmbare Linearstrahler montiert, die die umlaufende Zone um das Becken erhellen. Die Beleuchtung in den Gängen dahinter besteht aus Direktlicht von LED-Leuchten und einer stimmungsvollen farbsteuerbaren Aufhellung der Decke von den Lüftungskanälen aus. Je nach Lichtstimmung werden diese Deckenuntersichten in Türkis, Goldgelb oder Weiß akzentuiert.
Foto © digitalimage.at
Amalienbad
Amalienbad
Stiegenbeleuchtung
Die Stiegen leiten mit ihrer gleichmäßigen Beleuchtung in die oberen Stockwerke.
Foto © digitalimage.at
Amalienbad
Gangbeleuchtung
Die Gänge bei den Garderoben wurde ausschließlich in LED beleuchtet. Das Direktlicht ist weiß, die Decke farbig abgehoben. Je nach Lichtszene ist die Deckenaufhellung türkis, gold oder weiß.
Foto © digitalimage.at
Amalienbad
Technische Daten
Anschlussleistung Altbestand 51,4 kW (419 Lichtpunkte)
Anschlussleistung Neuplanung 23,1 kW (774 Lichtpunkte)
Energieeinsparung (bei höherem Beleuchtungsniveau) mind. 54% (ungedimmt)
davon
LED 47o Leuchten
konventionell (Leuchtstoff, Metallhalogen) 306 Leuchten
Insgesamt wurden 774 Leuchten montiert. Dabei wurde LED- mit konventioneller Lichttechnik kombiniert, wobei über 60% davon in LED ausgeführt wurden. Trotz der Erhöhung des Lichtniveaus auf das Doppelte bis auf das Dreifache konnte die Anschlussleistung der Beleuchtung um 57% reduziert werden.
Schnitt © podpod design
Amalienbad
Vorprogrammierte Lichtszenen
• Tagbeleuchtung mit Helligkeitsregelung • Vollbeleuchtung (alles an, türkis Deckenakzentuierung in den Gängen) • Wellness (stimmungsvolles niedrigeres Lichtniveau, türkis Deckenakzentuierung in den Gängen)
• Senioren (dezent, Gänge hell, mit goldener Deckenakzentuierung in den Gängen) • Sprungturmveranstaltung (der Turm wird zur Bühne) • Schwimmveranstaltung (Lichtschwerpunkt auf das Becken konzentriert)
• Putzlicht (hell, kein Effektlicht)
Haus Willendorf 1
Haus Venusgarten/Willendorf
Bauherr privat
Architekt Volker Dienst & Christoph Feldbacher
Lichtplanung podpod design
Fertigstellung 2013
Foto © Jörg Seiler
Haus Willendorf 2
Foto © Volker Dienst
Haus Willendorf 3
Foto © Volker Dienst
Haus Willendorf 4
Foto © Volker Dienst
Haus Willendorf 5
Foto © Volker Dienst
Haus Willendorf 6
Foto © Volker Dienst
Haus Willendorf 7
Foto © Volker Dienst
Landestheater Salzburg Fas 7
Daten/Fakten
119 Lichtpunkte (weißes Licht) Anschlussleistung 4 kW
63 Lichtpunkte (farbiges Licht) Anschlussleistung 1,7 kW
Anschlussleistung gesamt ca. 2,3W/m2
Plan © podpod design
OEIAV 1
ÖIAV Österreichischer Ingenieur- und Architektenverein, Wien 1
Architektur 1872 Otto Thienemann, Revitalisierung Wehdorn Architekten
Lichtplanung podpod design
Bauherr ÖIAV Österreichsicher Ingenieurs- und Architektenverein Fertigstellung 2011
Das Palais wurde 1872 nach Plänen von Architekt Otto Thienemann eröffnet. 2010 bis 2011 wurden unter der Ägide der Wehdorn Architekten die Vereinsräumlichkeiten des ÖIAV restauriert und revitalisiert.
Foto © digitalimage.at
Hochschober Inn 1
Lichtplanung Hotel Hochschober, Turracher Höhe, Kärnten
Innenarchitektur Mirror Design / c satek interior
Lichtplanung podpod design
Bauherr Hotel Hochschober GmbH Fertigstellung 2011
Das Hotel Hochschober auf der Turracher Höhe ist ein traditionsreiches Familienhotel auf höchstem Niveau. Die öffentlichen Bereiche wurden in den 60-er Jahren vom Südtiroler Architekt Andersag im modernen Heimatstil gestaltet. 2011 begann die schrittweise die Neugestaltung des Hotels durch Mirror Design, mit dem Grundsatz, die Identität des Hauses zu würdigen und neu zu interpretieren.
Foto © Christian Satek
OEIAV 2
Festsaal
Die neue Beleuchtung wurde unauffällig in der historischen Architektur integriert. Neben den rekonstruierten historischen Lustern sind die technischen Leuchten gut getarnt untergebracht.
Foto © digitalimage.at
Hochschober Inn 2
Hotel Hochschober Lobby
Foto © Christian Satek
OEIAV 3
Entwurf Festsaal
Die original Entwurfszeichnung war die Grundlage für die Lichtplanung. Sie diente als Vorlage für die Rekonstruktion der historischen Luster.
Zeichnung © Otto Thienemann / H. v. Waldheim art Anst. Wien
Hochschober Inn 3
Hotel Hochschober Lobby
Foto © Christian Satek
OEIAV 4
Lusterrekonstruktion
Während der Umbauarbeiten wurde ein original Lusterarm gefunden. Hier das 3D-Modell von podpod design, nach dem die Luster gefertigt wurden.
Visualisierung © podpod design
Hochschober Inn 4n
Hotel Hochschober Lobby
Foto © Christian Satek
OEIAV 5
Festsaal Luster
Die historischen Lusterrekonstruktionen wurden von der Fa. Bakalowits gefertigt.
Foto © digitalimage
Hochschober Inn 5n
Hotel Hochschober Lobby
Foto © Christian Satek
OEIAV 6
Festsaal Strahler
An der Balkonbrüstung sind gut getarnt schwarz lackierte Strahler angebracht, um das Lichtniveau zu erhöhen. Wenn sie ausgeschalten sind, werden sie kaum wahrgenommen.
Foto © digitalimage
Hochschober Inn 6n
Hotel Hochschober Lobby
Foto © Christian Satek
OEIAV 7
Festsaal
Foto © digitalimage
Hochschober Inn 7n
Hotel Hochschober Lobby
Foto © Christian Satek
OEIAV 8
Festsaal
Foto © digitalimage
Hochschober Inn 8n
Hotel Hochschober Lobby
Foto © Christian Satek
OEIAV 9
Festsaal Lüftungsrosette
In den ehemalige Lüftungsrosetten wurden Doppelfokus-Downlights eingebaut, um bei Bedarf das erforderliche Lichtniveau für Seminare erreichen zu können.
Foto © digitalimage
Hochschober Inn 9n
Hotel Hochschober Lobby
Foto © Christian Satek
OEIAV 10
Festsaal
Per iPad können die verschiedenen Lichtszenen abgerufen werden:
• Lounge • Empfang • Vortrag • Seminar • Putzlicht
Foto © digitalimage.at
Hochschober Inn 10
Hotel Hochschober Lesereich
Mit dem Lichtkonzept schaffen podpod design ein angenehmes entspannendes Ambiente mit gleichzeitig gutem Leselicht für die literaturinteressierten Hotelgäste. Es kamen platzbezogene Leseleuchten sowie Allgemeinlicht zur Raumaufhellung aus Halogen und LED zum Einsatz.
Foto © Christian Satek
OEIAV 11
Festsaal Lichtlayout
Der Querschitt veranschaulicht die Beleuchtung im Festsaal.
Darstellung © podpod design
Hochschober Inn 11
Hotel Hochschober Lesereich
Foto © Christian Satek
OEIAV 12
Festsaal Lichtlayout
Der Grundriss veranschaulicht die Beleuchtung im Festsaal.
Darstellung © podpod design
Hochschober Inn 12
Hotel Hochschober Lesereich
Foto © Christian Satek
OEIAV 13
Großer Sitzungssaal
Die angrenzende Enfilade wird als Seminar- und Veranstaltungsräumlichkeiten genutzt.
Foto © digitalimage.at
OEIAV 14
Großer Sitzungssaal
Der zeitlose Klassiker Artichoke von Louis Poulsen, der in den 50-er Jahren von Poul Henningsen entworfen wurde, fügt sich perfekt in der historische Architektur ein.
Foto © digitalimage.at
OEIAV 15
Enfilade
Foto © digitalimage.at
OEIAV 16
Vorraum
Im Vorraum wird der Besucher von einer Kombination von Strahlern, die in farbig hinterleuchteten Deckenschlitzen integriert sind, und einer umlaufenden Voutenhinterleuchtung stimmungsvoll und zeitgemäß empfangen.
Foto © digitalimage.at
OEIAV 17
Vorraum
Die Voutenhinterleuchtung kann je nach Veranstaltung in vorprogrammierten Farben abgerufen werden.
Foto © digitalimage.at
OEIAV 18
Vorraum
Foto © digitalimage.at
Slider 1 neuer Projektname
Hier kommt wieder der zum Slide passende Text
Slider 2 neuer Projektname
Hier kommt der Text zum Slide. Tipp: am besten mit dem letzten Slide beginnen, dann stimmt auch gleich die Sortierung.
Urban Sky 1
Urban Sky
Hersteller PHILIPS
Design podpod design
technische Unterstützung EnBW Fertigstellung 2012
Die LED-Seilhängeleuchte UrbanSky ist das Ergebnis einer gemeinschaftlichen Entwicklung von Philips Licht und podpod design für EnBW Stuttgart. Die Erstpräsentation fand 2012 auf der internationalen Lichtmesse Light & Building in Frankfurt statt. Die erste Anlage wurde bereits 2012 durch EnBW in Stuttgart installiert. Mittlerweile kommt Urban Sky international zum Einsatz.
Die neue LED-Technologie ermöglicht Einsparungen von bis zu 30% gegenüber konventionellen Leuchten. Zusätzliche Einsparungen können später durch Upgrades auf durch weiterentwickelte Versionen erreicht werden. Urban Sky kann als Seilhängeleuchte, als Mastansatzleuchte oder mit Wandmontage eingesetzt und mit einer breiten Palette an Straßenbeleuchtungsoptiken bestückt werden.
Foto © PHILIPS
Meteora Gürtelleuchte Origami 1
Meteora Gürtelleuchte (Origami)
Hersteller AE Schreder
Design podpod design
Origami, produziert von AE Austria, wurde von podpod design für das übergeordnete Straßennetz in Wien entworfen. Die zart anmutenden Lichtmasten mit einer Lichtpunkthöhe von 12 Metern haben ein integriertes Top-Licht an der Spitze des Mastes integriert, um in der Nacht trotz guter Ausblendung des Reflektors eine Linienführung durch den Straßenraum zu spüren. Das Top-Licht wird in LED geliefert, kann farblich auf die Leuchte abgestimmt werden und für Zusatzinformationen wie Wegführung eingesetzt werden.
Foto © Stefan Olah
Meteora Gürtelleuchte Origami 2
Gürtelleuchte
Die Meteora Gürtelleuchte wurde bereits durchgehend montiert. Nähere Informationen bei AE Schreder auf Anfrage.
Foto @ podpod design
Meteora Gürtelleuchte Origami 3
Design
Der Ausleger erinnert an ein gefaltetes Blatt der japanischen Origami-Kunst, der orange Keil setzt einen frischen farbigen Akzent.
Foto @ podpod design
Meteora Gürtelleuchte Origami 4
Varianten
Die Meteora Gürtelleuchte wurde für Einzel- und Doppelausleger entworfen.
Foto@ podpod design
Meteora Gürtelleuchte Origami 5
Entwurf
Plandarstellung @ podpod design
Linea 1
Linea
Design podpod design
Hersteller AE Schreder
2004 wurde podpod design beauftragt, für AE Austria eine Hängeleuchte für die Abspannungen der Öffentlichen Beleuchtung zu entwerfen. Die Leuchte entspricht den neuen EU-Normen und soll als Ersatzmodell für die herkömmlichen Langleuchten eingesetzt werden. Zwei ineinandergreifende Hände, sich umspielende kontrastierende Elemente: eine harte schützende Metallschale, an die sich ein optisch weicher, luftdurchlässiger abklappbarer Kunststoffteil – teils transparent, in den Randbereichen satiniert – schmiegt. Die Grenzlinie zwischen beiden hat etwas tanzendes, das Auge findet Ruhe bei der Betrachtung und wird nicht durch überflüssige Formen abgelenkt.
Foto @ AE Schreder
Linea 2
Palais Eppstein Inn 1
Palais Epstein, Wien 1
Architektur Theophil von Hansen / Architekten Georg Töpfer und Alexander van der Donk
Lichtplanung podpod design
Bauherr BIG Bundesimmobiliengesellschaft
Fertigstellung 2005
Das Palais Epstein wurde Ende des 19. Jahrhunderts nach Plänen von Thophil Hansen für den Bankier Epstein erbaut.
2005 wurde das neben dem Parlament gelegene Gebäude von den Architekten Van der Donk und Töpfer revitalisiert und in Zusammenarbeit mit dem Bundesdenkmalamt und der Akademie für Angewandte Kunst restauriert.
Foto © podpod design
Palais Eppstein Inn 2
Festsaal
Die Anforderungen des Festsaals reichen von stimmungsvoller Atmosphäre für Empfänge bis zu einer Arbeitsbeleuchtung für Besprechungen. Für die Grundbeleuchtung mussten die vorhandenen Auslässe verwendet werden. Eigens von podpod design entwickelte Deckenaufbauleuchten in zeitgemäßer Formensprache verbinden Technik und Design.
Foto © podpod design
Palais Eppstein Inn 3
Gasbeleuchtung neu interpretiert
Die bestehenden Kunststoff-Kerzenlampen der Wandluster wurden entfernt und nach Vorbild der ursprünglichen Gasbeleuchtung mit neuer Lichttechnik und mit Glaszylindern umgerüstet.
Rendering © podpod design
Palais Eppstein Inn 4
Gasluster neu bestückt
Auch die bestehenden Luster, die ursprünglich mit Gas beleuchtet waren, wurden technisch neu umgerüstet.
Foto © podpod design
Palais Eppstein Inn 5
Foto © podpod design
Palais Eppstein Inn 6
Mehrzwecksaal Rot
Die Vorgaben für den roten Mehrzwecksaal waren völlig offen, das Licht musste sowohl die Anforderungen eines Ausstellungsraumes als auch die eines Tagungsraumes erfüllen. Die aufwändig bemalten Decken sollten unangetastet bleiben. podpod design wählte das umlaufende Gesims, um die dezenten Strahler möglichst unauffällig zu plazieren. Durch die Wahl von zwei verschiedenen Leuchtmitteln kann man einzelne Exponate hervorheben, und Lichtstimmungen von stimmungsvoll bis hell variieren.
Foto/Simulation © podpod design
Palais Eppstein Inn 7
Mehrzwecksaal Weiß
Im weißen Mehrzwecksaal war kein Gesims vorhanden. Um ein durchgehendes Konzept zu schaffen, wurde hier ein umlaufendes Gesims mittels eines Leuchtensystems neu interpretiert. Die Anordnung der Strahler und die Auswahl der Leuchtmittel ermöglicht gleich dem roten Mehrzwecksaal verschiedene Lichtstimmungen.
Foto/Simulation © podpod design
Wiener Stadthalle Inn 1
Wiener Stadthalle Halle D, Wien 15
Architektur Arch. Prof Roland Rainer
Lichtplanung podpod design
Bauherr Wiener Stadthalle Betriebs-GmbH
Mit viel Feingefühl und Respekt vor der Architektur Prof. Roland Rainers wurden von podpod design verschiedene Bereiche neu gestaltet und beleuchtet. (Foyers, Presselounge, Garderoben, Bars, Stufenbeleuchtung, …).
Foto © digitalimage.at
Wiener Stadthalle Inn 2
Bars Seitenfoyers Halle D
Mit der Neugestaltung der Bars konnte der Umsatz wesentlich gesteigert werden. Die Farben der Hinterleuchtung ist den jeweiligen Eingängen zugeordnet. Mit verschiedenen Lichtfarben kommen die Speisen und Getränke besonders appetitlich zur Geltung.
Foto © digitalimage.at
Wiener Stadthalle Inn 3
Seitenfoyers EG Halle D
Die Beleuchtung akzentuiert die architektonischen Elemente. Die Eingänge werden hervorgehoben, die Decke aufgehellt.
Foto © digitalimage.at
Wiener Stadthalle Inn 4
Seitenfoyers 1.Rang Halle D
In den Leuchten wurde die Farbkodierung der Tickets integriert, um den Besucherstrom bereits bei den Treppenaufgängen zu den richtigen Eingängen in den oberen Stockwerken zu leiten.
Foto © digitalimage.at
Wiener Stadthalle Inn 5
Seitenfoyers 1.Rang Halle D
Die Garderoben wurde neu gestaltet und erleuchtet.
Foto © digitalimage.at
Wiener Stadthalle Inn 6
Seitenfoyers 2.Rang Halle D
Foto © digitalimage.at
Wiener Stadthalle Inn 7
Seitenfoyers 2.Rang Halle D
Foto © digitalimage.at
Wiener Stadthalle Inn 8
Hauptfoyer Halle D
Sowohl die Innenraumgestaltung als auch die Beleuchtung wurde von podpod design geplant.
Foto © podpod design
Wiener Stadthalle Inn 9
Hauptfoyer Halle D
Foto © podpod design
Wiener Stadthalle Inn 10
Stufenbeleuchtung Halle D
Seitlich an den Sitzen wurde eine blaue Stufenbeleuchtung geplant.
Foto © digitalimage.at
Staud´s Inn 1
Staud´s, Brunnenmarkt, Wien 16
Architektur Arch. Ernst Maczek-Mateovics
Lichtplanung podpod design
Bauherr Hans Staud
Fertigstellung 2006
2006 wurden podpod design beauftragt, die Fassaden- und die Innenbeleuchtung für das traditionsreiche Wiener Unternehmen Staud´s zu planen. Dank der Brillianz und der guten Farbwiedergabeeigenschaften des eingesetzten Lichts erstrahlen die köstlichen Marmeladen in prachtvoller Farbigkeit.
Foto © digitalimage
Staud´s Inn 2
Staud´s
Foto © digitalimage
Stadtpalais Liechtenstein Wien Inn 2
Vestibül Bankgasse
Schematische Grundriss-Darstellung des Leuchtenlayouts
Schwarzplan © podpod design
Stadtpalais Liechtenstein Wien Inn 3
Vestibül Bankgasse
Schematische Schnitt-Darstellung des Leuchtenlayouts
Schwarzplan © podpod design
Stadtpalais Liechtenstein Wien Inn 4
Eingangsbereich bei Nacht
Foto © digitalimage.at
Stadtpalais Liechtenstein Wien Inn 6
Prunktreppe
Stiegenlauf 1.OG- 2.OG
Foto © digitalimage.at
Stadtpalais Liechtenstein Wien Inn 7
Prunktreppe
Stiegenlauf EG – 1. OG
Foto © podpod design
Stadtpalais Liechtenstein Wien Inn 8
Prunktreppe
1. Obergeschoss
Foto © podpod design
Stadtpalais Liechtenstein Wien Inn 9
Prunkräume
2. Obergeschoss
Foto © digitalimage.at
Stadtpalais Liechtenstein Wien Inn 10
Prunktreppe
Stiegenlauf 1. OG – 2. OG
Foto © podpod design
Stadtpalais Liechtenstein Wien Inn 11
Prunktreppe
2. Obergeschoss
Foto © digitalimage.at
Stadtpalais Liechtenstein Wien Inn 12
Tanzsaal
Der vor Neorokkoko-Dekor überschäumende Tanzsaal war mit technischen Raffinessen auf der Höhe der Zeit ausgestattet. Ober der Kuppel war früher das Orchester untergebracht, das unsichtbar, quasi magisch, den Saal mit Musik erfüllte. In der Mitte des Saales konnte ein Springbrunnen aufgestellt werden.
Die ursprünglich mit Kerzen bestückten Luster wurden mit von podpod design und der Fa. Schrutek neu entwickelten LED-Kerzen, die schließlich von der Fa. Svarovsky zur Ausführung gelangten, beleuchtet. Neben dem 267-flammigen vergoldeten Zinkluster im Tanzsaal wurden auch die Kontinente und die Eckkandelaber mit 5W LED-Kerzen bestückt.
Foto © digitalimage.at
Stadtpalais Liechtenstein Innen 19
Prunkraum
Bronzeluster mit LED Kerzen ausgestattet.
Foto © digitalimage.at
Stadtpalais Liechtenstein Wien Inn 13
Tanzsaal
Schematische Schnitt-Darstellung des Leuchtenlayouts
Schwarzplan © podpod design
Stadtpalais Liechtenstein Wien Inn 14
Tanzsaal
Schematische Grundriss-Darstellung des Leuchtenlayouts
Schwarzplan © podpod design
Stadtpalais Liechtenstein Wien Inn 15
LED-Kerzen
Sämtliche Luster und Kandelaber wurden mit LED-Kerzen bestückt. Mit dem Entwurf von podpod design wird die elektrifizierte Kerze ihrer ursprünglichen Form der Wachskerze angepasst. Der lange Schaft hat einen Durchmesser von nur 22mm, der Leuchtenkopf ist klein und asymmetrisch wie eine Flamme. Im Palais wurden ca. 2000 Stk. Glühbirnen 40W (80 kW) durch LED-Kerzen 5W (10 kW) ersetzt. Dadurch konnte ca. 87% Energie eingespart und der Hitzeeintrag für die Klimaanlage reduziert werden.
Foto © digitalimage.at
Stadtpalais Liechtenstein Wien Inn 16
Prunkräume 2. Obergeschoss
Foto © digitalimage.at
Stadtpalais Liechtenstein Wien Inn 17
Prunkräume 2. Obergeschoss
Foto © digitalimage.at
Stadtpalais Liechtenstein Wien Inn 18
Luster mit LED-Kerzen
Foto © podpod design
Palais Ferstel Inn 1
Palais Ferstel, Wien 1
Architektur Heinrich von Ferstel
Lichtplanung podpod design
Bauherr Amisola
Fertigstellung 2011
2011 wurde die Passage des Palais Ferstel nach der Lichtplanung von podpod design neu beleuchtet.
Foto © podpod design
Palais Ferstel Inn 2
Eingangshalle Herrengasse
Mit der neuen Beleuchtung wurde bei den Eingängen ein einladender Lichtraum geschaffen, durch den die Publikumsfrequenz in der Passage wesetlich erhöht werden konnte.
Foto: © podpod design
Palais Ferstel Inn 3
Leuchtentechnologie
Die historischen Leuchten technisch umgebaut und mit warmweißen LEDs (2.700K) ausgestattet. Für die Indirektbeleuchtung der Gewölbe und die farbige Beleuchtung kam LED-Technologie zum Einsatz, während für die Direktbeleuchtung Metallhalogendampflampen mit keramischem Brenner und ausgezeichneter Farbwiedergabe gewählt wurden.
Foto: © podpod design
Palais Ferstel Inn 4
Altbestand
Die prunkvoll verzierte Passage war vor Projektbeginn lediglich von den historischen Wandkandelabern aus unzureichend beleuchtet.
Neuplanung
Mit der neuen Beleuchtung wurde das Lichtniveau angehoben, um die reichhaltigen Verzierungen zur Geltung zu bringen und um einen einladenden Lichtraum zu schaffen.
Foto: © podpod design
Palais Ferstel Inn 5
Das Konzept
In der Passage werden die Gewölbe aufgehellt, die vertikalen Flächen betont und der Boden mit Direktlicht deutlich aufgehellt. Die verglasten Decken werden tagsüber mit weißem Licht und in der Nacht mit Mondlichteffekt hinterleuchtet. Der Brunnen mit dem Donauweibchen und der Innenhof ist mit minimalem Einsatz von Leuchten stimmungsvoll und blendfrei beleuchtet.
Foto: © podpod design
Palais Ferstel Inn 6
Projektbeteiligte
Elektroplanung/Lichtsteuerung Art for Art/Ing. Alfred Schmidl
Elektroinstallation Leonbacher
Leuchten Targetti, Philips, Schrutek Elektrotechnik, Ridi
Foto: © podpod design
Palais Ferstel Inn 7
Der Innenhof mit dem Donauweibchen
Die Fassade des Innenhofs wird mit nur sechs Leuchten am unteren Gesims erhellt. Der Blick nach oben wird von keiner Leuchte gestört.
Foto: © podpod design
Future Evolution House Inn 1
Future Evolution House, Wien 17
Architektur Hans-Peter Wörndl
Lichtplanung podpod design
Bauherr Matthias Horx
Fertigstellung 2011
Foto © Klaus Vynhalek
Future Evolution House Inn 2
Future Evolution House – Home
Das Future Evolution House des Zukunftforschers Matthias Horx ist ein schönes Beispiel für den experimentierfreudigen Umgang mit allen Formen der Erzeugung und des Verbrauchs von Energie. Auf der einen Seite verbunden mit dem öffentlichen Stromnetz, kann zusätzlich Energie aus Solarpaneelen am Dach, einer Wärmepumpe und einer in der nächsten Ausbaustufe geplanten Brennstoffzelle.
Foto © Klaus Vyhnalek
Future Evolution House Inn 3
Future Evolution House – Home
Foto © Klaus Vyhnalek
Future Evolution House Inn 4
Future Evolution House – Home
Foto © Klaus Vyhnalek
Future Evolution House Inn 5
Future Evolution House – Work
Foto © Klaus Vyhnalek
Europlaza Inn 1
Office Park Euro Plaza 4, Wien 10
Architektur Neumann & Partner
Lichtplanung podpod design
Bauherr Strauß & Partner
Neben der Fassadenbeleuchtung wurde von podpod design das Lichtkonzept für die Eingangshalle samt Gängen entworfen.
Foto © podpod design
Europlaza Inn 2
Eingangshalle
Die Hängeleuchten sind mit unterschiedlichen Leuchtmitteln bestückt, dass je nach Nutzung auf ein hohes Lichtniveau oder eine gemütliche Partystimmung geschalten werden kann.
Foto © digitalimage.at
Europlaza Inn 3
Eingangshalle
Foto © digitalimage.at
Europlaza Inn 4
Eingangshalle
Foto © digitalimage.at
Europlaza Inn 5
Gänge EG
Foto © digitalimage.at
Europlaza Inn 6
Gänge EG
Foto © digitalimage.at
DOC Salzburg Inn 1
DOC Salzburg
Architektur Kroh & Partner
Lichtplanung podpod design
Bauherr Mc Arthur Glenn
Fertigstellung 2009
Im September 2009 wurde das Designer Outlet Center DOC Salzburg eröffnet. Die Lichtplanung für den Innen- und den Außenbereich stammt von podpod design. Die Architektur, geplant vom Büro Kroh & Partner, ist ein Zitat der ersten Shopping Malls aus dem 19.Jahrhundert.
Foto © Christian Kapl
DOC Salzburg Inn 2
Licht zum Hinschauen und verstecktes Licht
Wie bei historischen Malls wurden zur Gestaltung gusseiserne Wand- und Hängeluster entworfen, deren Kugeln erleuchtet sind, die aber teils zusätzlich mit Strahlern ausgestattet sind. Ansonsten ist das „technische Licht“ unauffällig in der Decke eingebaut.
Foto © Christian Kapl
DOC Salzburg Inn 3
Foto © Christian Kapl
DOC Salzburg Inn 4
Foto © Christian Kapl
DOC Salzburg Inn 5
Foto © Christian Kapl
DOC Salzburg Inn 6
Leuchtenlayout
Längsschnitt Mall
Plan © podpod design
DOC Salzburg Inn 7
Leuchtenlayout
Grundriss Mall
Plan © podpod design
DOC Salzburg Inn 8
Leuchtenlayout
Querschnitt Mall
Plan © podpod design
Dachausbau Wiedner Hauptstrasse Inn 1
Dachausbau Wiedner Hauptstraße, Wien 4
Architektur Groh & Wagner
Lichtplanung podpod design
Bauherr Privat
Fertigstellung 2006
2006 wurde der von den Architekten Groh & Wagner geplante Dachausbau in der Wiedner Hauptstraße fertiggestellt.
Foto © Bruno Klomfar
Dachausbau Wiedner Hauptstrasse Inn 2
Foto © Bruno Klomfar
Dachausbau Wiedner Hauptstrasse Inn 3
Foto © Bruno Klomfar
Dachausbau Wiedner Hauptstrasse Inn 4
Foto © Bruno Klomfar
Dachausbau Wiedner Hauptstrasse Inn 5
Foto © Bruno Klomfar
Dachausbau Wiedner Hauptstrasse Inn 6
Foto © Bruno Klomfar
Future Evolution House Visu 5n
Future Evolution House
In der Energiezentrale im Kellergeschoß ist eine farbige Beleuchtung installiert, die in wechselnden Farben auch nach außen anzeigt, ob Strom aus dem Netz bezogen oder dahin zurückgespeist wird. Natürlich ist das ein öffentlichkeitswirksames Konzept, aber ein sehr charmantes. Stellen Sie sich vor, wie in einer nicht (allzu) fernen Zukunft über der Stadt ein sanfter farbiger Puls liegt, der vom stetigen Oszillieren zwischen Verbrauch und Erzeugung erzählt. Wer weiß, viel- leicht entwickeln sich da auch ein regelrechter Wettbewerb zwischen Stadtteilen entwickeln, wer doch der Ökologischste ist im ganzen Land.
Visualisierung © podpod design
Wiener Stadthalle Fas 1
Wiener Stadthalle Halle D, Wien 15
Architektur Prof. Roland Rainer
Lichtplanung podpod design
Bauherr Wiener Stadthalle Vertriebs- und Veranstaltungs GmbH.
Die Wiener Stadthalle wurde mit dem Beleuchtungskonzept vom podpod design zu einem Landmark im nächtlichen Stadtbild Wiens. Die Vielfalt der Veranstaltungen in der multifunktionalen Halle, erbaut von Arch. Prof. Roland Rainer in den Fünfzigerjahren, wird durch farbige Lichtinszenierung nach außen hin ablesbar.
Foto © podpod design
Staud’s Fas 1
Staud´s, Brunnenmarkt, Wien 16
Architektur Ernst Maczek-Mateovics
Lichtplanung podpod design
Bauherr Hans Staud
Fertigstellung 2006
2006 wurden podpod design beauftragt, die Fassaden- und die Innenbeleuchtung für den traditionsreichen Marmeladenhersteller Stauds zu planen. Mit der Fassadenbeleuchtung ist das Gebäude hell erleuchtet und schafft um das Geschäft herum eine einladende Aura. Die kräftigen bunten Farben der köstlichen Marmeladen leuchten bis nach außen und verlocken den Passanten, das Geschäft zu vertreten.
Foto © digitalimage.at
Stadtpalais Liechtenstein Wien Fas 1
Stadtpalais Liechtenstein, Wien 1
Architektur Domenico Martinelli, Enrico Zuccalli, Gabriel di Gabrieli 1694-1711
Architektur (Renovierung) Wehdorn Architekten
Lichtplanung podpod design
Bauherr Stiftung Fürst Liechtenstein
Nach vier Jahren umfassender Renovierungsarbeiten unter der Ägide des Architekten Wehdorn wurde 2013 das prunkvolle Stadtpalais Liechtenstein im 1. Bezirk neu eröffnet. Es gilt als das erste bedeutende Bauwerk des Hochbarock in Wien.
Die Fassadenbeleuchtung wurde auf Wunsch des Bauherrn äußerst zurückhaltend, aber zugleich elegant und festlich geplant.
Foto © podpod design
Stadtpalais Liechtenstein Wien Fas 2
Eleganz
Auf Wunsch des Bauherrn wurde die Fassade mit zurückhaltender Eleganz beleuchtet, wodurch das Gebäude auch in der Nacht seiner Würde entsprechend strahlt. Bei geringem Einsatz von Leuchten ist die Fassade in einen zarten Hauch von Licht getaucht.
Foto © podpod design
Stadtpalais Liechtenstein Wien Fas 3
Hof
Auch der Innenhof wurde mit eleganter Zurückhaltung geplant.
Foto © podpod design
Wiener Staatsoper Fas 1
Wiener Staatsoper
Architektur August Sicard von Sicardsburg und Eduard van der Nüll
Lichtplanung podpod design
Projektabwicklung Art for Art Theaterservice GmbH/Alfred Schmidl
Bauherr: Wiener Staatsoper GmbH, Bundestheater-Holding GmbH
Fertigstellung 2006
Im September 2006 wurde die neue Fassadenbeleuchtung der Wiener Staatsoper feierlich eröffnet. Das Lichtkonzept stammt von podpod design.
podpod design dankt allen, die mit viel persönlichem Einsatz am Gelingen der Umsetzung der Fassadenbeleuchtung beteiligt waren! Im Besonderen Herrn A. Schmidl, Herrn L. Leisser, Frau M. Höld, Herrn Dr. G. Springer, Direktor Joan Holender, Frau K. Sedivy, Dr. B. Maldoner, Herrn L. Targetti und der Fa. Elektro Leonbacher.
Foto © www.digitalimage.at
Wiener Staatsoper Fas 2
Vision
Mit der neuen Fassadenbeleuchtung wurde die Wiener Staatsoper, ein wichtiger internationaler Kulturträger Österreichs, auch im nächtlichen Stadtbild Wiens zu einem der bedeutendsten Landmarks. Die Vision von podpod design war, das Gefühl, das die Opernbesucher beim Anhören der Orchestermusik haben, außen an der Fassade mit Licht wiederzugeben. Mit der neuen gebäudenahen Beleuchtung strahlt das Gebäude gleichsam aus sich heraus. So entsteht ein stimmungsvoller Lichtraum um das Haus, der für die Besucher und die Passanten als angenehm empfunden wird.
Foto © www.digitalimage.at
Wiener Staatsoper Fas 3
SKIN LIGHTING
Die reich verzierte Steinfassade wird erstmalig an allen Seiten beleuchtet. Die einzigartig weiche Lichtverteilung der Febo-Leuchten von Targetti mit integrierter Fresneloptik modelliert die Struktur mit Licht nach, wodurch die Oper trotz ihrer Größe zart wirkt. Die Pegasi und die Musen werden mit zusätzlichen Strahlern akzentuiert. Eine gleichmäßige Aufhellung der Dachlandschaft erfolgt mit linearen Leuchten und zusätzlich weniger Strahler mit hocheffizienter Optik mit Licht-Aufdehnungsfiltern. Durch das zur Fassade gerichtete Licht kann darüber hinaus Immission des Lichts in den Nachthimmel vermieden werden.
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Wiener Staatsoper Fas 4
Leuchten
Die Beleuchtungskörper fügen sich unauffällig in das Fassadenbild ein und werden auch tagsüber nicht als störend wahrgenommen. Die Verkabelung läuft entlang der Gesimse und die Montage erfolgte mit minimalen Befestigungspunkten, um die Substanz zu schonen. Die Farbe der Beleuchtungskörper wurde ebenfalls mit dem Bundesdenkmalamt abgestimmt.
Foto © podpod design
Wiener Staatsoper Fas 5
Arkaden
Die historischen Pendelleuchten in den Arkaden blieben in Absprache mit dem Bundesdenkmalamt in ihrer äußeren Form unverändert, das Innenleben wurde jedoch technisch umgerüstet. Durch den Einsatz von zwei Leuchtmitteln werden nach oben hin die Kuppeln aufgehellt während nach unten hin brillantes Licht auf das Publikum gerichtet ist.
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Wiener Staatsoper Fas 6
Sichtachse Ringstraße
Die Staatsoper ist ein würdiger Höhepunkt der Lichtinszenierungen entlang der Wiener Ringstraße.
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Wiener Staatsoper Fas 7
Sichtachse Karlsplatz
Vom Karlsplatz kommend blickt man auf den Seitenflügel der Wiener Staatsoper.
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Wiener Staatsoper Fas 8
Technische Daten
471 Lichtpunkte
Anschlussleistung 38kW (2W/m2)
Obwohl mit der neuen Beleuchtung 28,6% mehr Fläche beleuchtet wird, konnte gegenüber der alten Anstrahlung durch den Einsatz neuester Technologien 23% Energie eingespart werden.
Plan © podpod design
Wiener Staatsoper Fas 9
´Alles Licht´
Im August 2006 wurde die neue Fassadenbeleuchtung der Wiener Staatsoper feierlich eröffnet. Direktor Joan Holender konnte die Bezirksvorsteherin Ursula Stenzel gewinnen, die Ringstraße sperren zu lassen, dass das zahlreiche Publikum das erstmalige Einschalten der einzelnen Beleuchtungselemente bei musikalischer Untermalung miterleben konnte.
Foto © digitalimage.at
Wiener Staatsoper Fas 10
Die Oper ist eröffnet
Große Erleichterung bei allen Projektbeteiligten: Lorenzo Targetti, Leopold Leisser, Margarethe Höld, Alfred Schmidl, Iris Podgorschek, Michael Podgorschek und der Hausherr Joan Holender.
Foto © digitalimage.at
Euro Plaza Fas 1
Office Park Euro Plaza 4, Wien 10
Architektur Neumann & Partner
Lichtplanung podpod design
Bauherr Strauß & Partner
Fertigstellung 2008
2008 wurde das Europlaza Baustufe 4 eröffnet. Die einem Kristall nachempfundene Architektur ist vom Büro Neumann & Partner entworfen, das Lichtkonzept für die Fassadenbeleuchtung stammt von podpod design.
Durch sanfte farbige LED-Hinterleuchtung des Fassadenzwischenraumes werden mit Licht in der Nacht die Strukturen der Fassadenkonstruktion nachgezeichnet. Die Lichtintensität nimmt nach oben hin kontinuierlich ab. Der markante Spitz, der Richtung Wienerbergstraße zeigt, wird mit einer der Fassadenbeleuchtung angepassten LED-Kanteneinstrahlung zum markanten Zeichen des Gebäudes.
Foto © podpod design
Euro Plaza Fas 2
Fassadenbeleuchtung
Schon von weitem kann in der Straßenflucht das Europlaza erkannt werden, ohne durch hohe Leuchtdichte den Verkehr zu stören. Entlang der Sockelzone sind Linearscheinwerfer angebracht, die dem Gebäude auch in der Nacht eine Basis verleihen. Der Passant fühlt sich wohl, der Lichtzone entlang zu gehen.
Foto © podpod design
Euro Plaza Fas 3
Foto © podpod design
Euro Plaza Fas 4
Kristall
Die Umsetzung der LED-Fassadenhinterleuchtung und der Kanteneinstrahlung am spitz auskragenden Fassadenteil erfolgte von der Firma Elmar Schrutek Elektrotechnik und der Firma Csernohorszky.
Foto © podpod design
Euro Plaza Fas 5
Arkaden
Durch die Akzentuierung der Deckenuntersicht in derselben Farbe wie die Fassadenhinterleuchtung wird der Arkadenbereich in das Gesamtbild einbezogen. Die farbsteuerbare Beleuchtung schafft unterschiedliche Atmosphären. Das Direktlicht ist ausschließlich weiß.
Foto © podpod design
Euro Plaza Fas 6
Foto © podpod design
DOC Salzburg Fas 1
Designer Outlet Center DOC Salzburg
Architektur Kroh & Partner
Lichtplanung podpod design
Bauherr Mc Arthur Glen
Fertigstellung 2009
Im September 2009 wurde das Mc Arthur Glen Designer Outlet Center DOC Salzburg eröffnet. Die Lichtplanung für den Innen- und den Außenbereich stammt von podpod design.
Foto © digitalimage.at
DOC Salzburg Fas 2
Landmark
Das DOC-Salzburg ist in der Nacht von der Autobahn aus sichtbar.
Foto © digitalimage.at
DOC Salzburg Fas 3
Foto © digitalimage.at
DOC Salzburg Fas 5
Parkdecks
Die Edelstahlgitterfassade wird von podpod design mit flächigem Streiflicht von Spezialstrahlern beleuchtet. Damit bekommen die a priori unattraktiven Parkdecks einen geheimnisvollen Glitzereffekt und werden zu einem effektvollen Gestaltungslement im nächtlichen Fassadenbild.
Foto: © www.digitalimage.at
DOC Salzburg Fas 6
Leuchtenlayout
Mit relativ wenigen Leuchten ist es gelungen, die Fassade optimal zur Geltung zu bringen.
Plan © podpod design
DOC Salzburg Fas 7
Visualisierung
Auf Basis eines Renderings der Architekten Kroh & Partner erstellten podpod design im Zuge der Entwurfsplanung eine Visualisierung der Fassadenbeleuchtung für den Bauherrn.
Plan © podpod design
Landestheater Salzburg Fas 1
Landestheater Salzburg
Architektur (Renovierung) Scheicher Architekten
Lichtplanung podpod design
Bauherr Landestheater
Fertigstellung 2009
Das vom Architekturbüro Scheicher renovierte Landestheater wurde im August 2009 wiedereröffnet. Das Lichtkonzept für den Außenbereich entwickelten podpod design. Mit der neuen Fassadenbeleuchtung wird die Bedeutung des Landestheaters für die Stadt Salzburg auch im nächtlichen Stadtbild sichtbar gemacht.
Da sich das Gebäude in der Altstadt befindet und in einem von Fußgängern und anderen Verkehrsteilnehmern stark frequentierten Bereich liegt, wurde von podpod design eine gebäudenahe Anstrahlung gewählt.
Diese Technik garantiert im Sinne der Umweltfreundlichkeit einen maximalen Wirkungsgrad der Beleuchtungsanlage bei minimaler Immission des Lichtes in den Nachthimmel und ermöglicht gleichzeitig das Modellieren der Fassadenstruktur mit Licht.
Foto: © www.digitalimage.at
Landestheater Salzburg Fas 2
Jeden Abend ist ablesbar, welches Genre dargeboten wird: Schauspiel – blau
Die effektvolle Mischung von weißer Grundbeleuchtung und farbigem Effektlicht aus jeweils verschiedenen Richtungen verleiht dem Haus eine neue nächtliche Identität und kommuniziert nach außen, was im Theater vor sich geht. Jeden Abend ist an der Farbe ablesbar, welches der vier verschiedenen Genres gespielt wird: Oper Magenta, Schauspiel Blau, Ballett Grün und Junges Land Orange.
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Landestheater Salzburg Fas 3
Ballett – grün
Bei Ballettaufführungen wird das Salzburger Landestheater mit grünem Licht akzentuiert.
Foto © digitalimage.at
Landestheater Salzburg Fas 4
Oper – magenta
Operndarbietungen sind nach außen hin in pink-farbiger Akzentuierung ablesbar.
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Landestheater Salzburg Fas 5
Licht als stadtbildprägendes Element
Mit der neuen Fassadenbeleuchtung wird ein freundlicher und einladender Lichtraum rund um das Gebäude geschaffen. Das Theater markiert so seinen Stellenwert zwischen der stark befahrenen Schwarzstraße und dem Verkehrsknoten Markatplatz. Besonders eindrucksvoll kommt damit die Sichtachse zwischen Mirabellgarten und der Festung Hohensalzburg zur Geltung.
Foto: © www.digitalimage.at
Landestheater Salzburg Fas 6
Fließender Übergang zwischen farbigem und weißem Licht
Durch den Einsatz hochwertiger Lichttechnik wird die Gebäudehaut entsprechend der Skin-Lighting-Philosophie betont. Der fließende Übergang zwischen farbigem Licht von unten und weissem Licht von oben schafft einen zauberhaften Lichteffekt. Dadurch entsteht ein angenehmer Lichtraum für die Passanten.
Foto © www.digitalimage.at
Schiffsstation Fas 1
Schiffsstation Schwedenplatz, Wien 1
Architektur Fasch & Fuchs
Lichtplanung podpod design
Bauherr Donauraum Wien
Projektoren und Gobos Lighting Innovation
Fertigstellung 2012
Die Fassade der von den Architekten Fasch & Fuchs geplanten Schiffsstation sollte nachträglich beleuchtet werden. Da die Gäste im darin untergebrachten Restaurant ´Motto am Fluss´ nicht geblendet werden durften, entschieden sich podpod design für eine Projektion quer über den Donaukanal von den gegenüberliegenden Lichtmasten der MA33 aus. Seit 2012 werden die zwei schmalen horizontalen Streifen der Fassade je nach Anlass in vier verschiedenen Farben beleuchtet: türkis, rot, weiß und gold.
Foto © podpod design
Schiffsstation Fas 2
Farbwechsel – gold
Für verschiedene Events können vier verschiedene Farben der Fassadenprojektion abgerufen werden.
Foto © podpod design
Schiffsstation Fas 3
Farbwechsel – weiß
Für verschiedene Events können vier verschiedene Farben der Fassadenprojektion abgerufen werden.
Foto © podpod design
Schiffsstation Fas 4
Farbwechsel – rot
Für verschiedene Events können vier verschiedene Farben der Fassadenprojektion abgerufen werden.
Foto © podpod design
Schiffsstation Fas 5
Lichtraum
Als Standardbeleuchtung wurde die türkisfarbene Projektion gewählt.
Foto © podpod design
Schiffsstation Fas 6
Projektion
Die Projektion erfolgt von vier Projektoren quer über den Donaukanal, die auf der gegenüberliegenden Uferseite auf Masten montiert sind. Ein Projektor hat eine Anschlussleistung von 575W.
Plan © podpod design
Schiffsstation Fas 7
Gobos
Die auf Projektionen spezialisierte Firma Lighting Innovation lieferte die Technik, Gobos mit millimeter-zarten Schlitzen für den gezielten Lichtaustritt zu produzieren, dass das Licht über die weite Entfernung nur auf die zwei horizontalen Fassadenflächen trifft. Der Rest wird ausgeblendet.
Plan © podpod design
Weihnachtsbeleuchtung Öff 1
Weihnachtsbeleuchtung Volksopernviertel, Wien 9
Lichtplanung podpod design
Auftraggeber WKO Wirtschaftskammer Wien
Fertigstellung 2010
Die Wiener Wirtschaftskammer hat 2004 den Wettbewerb Light Up für innovative Weihnachtsbeleuchtungen für die Wiener Einkaufsstraßen ausgeschrieben, dessen Ergebnisse in Zusammenarbeit mit den Wiener Geschäftsvereinen umgesetzt werden. Jährlich werden von der Wirtschaftskammer und der Stadt Wien sechs Konzept ausgewählt und deren Umsetzung gefördert. Bis 2010 soll die Weihnachtsbeleuchtung flächendeckend erneuert werden und die Wiener und die Gäste aus dem In- und Ausland mit ihrem vorweihnachtlichem Zauber beeindrucken. podpod design wurde 2007 eingeladen, einen Entwurf für die Weihnachtsbeleuchtung für das Volksopernviertel zu präsentieren.
Visualisierung © podpod design
Weihnachtsbeleuchtung Öff 2
Kulturwolken
Die Kulturwolke ist ein neues und unkonventionelles Weihnachtsbeleuchtungsmotiv: kein Stern, kein Engel, keine Glocke oder Flocke – einfach ein flauschiges Gebilde aus Licht.
Schneeweiß, mit einem Hauch von blauem Licht am unteren Ende, schweben die Wolken als verbindende Elemente von der Volksoper die Währinger Straße hinunter und weiter die Nussdorfer Straße entlang bis zur Markthalle.
Die Kulturwolken vermitteln etwas von der Leichtigkeit des Balletts und der Transparenz von klassischer Musik und verleihen dem Volksopernviertel eine unverwechselbare Identität im nächtlichen Stadtbild Wiens.
Foto © podpod design
Weihnachtsbeleuchtung Öff 3
Die Entstehung der Wolken
Iris und Michael Podgorschek bei der Firma MK Illumination, um die Herstellung des ersten Prototyps der Kulturwolken zu überwachen.
Foto © podpod design
Weihnachtsbeleuchtung Öff 4
Lichteindruck
In einem ersten Test wird die Zusammensetzung der LEDs optimiert.
Foto © podpod design
Weihnachtsbeleuchtung Öff 5
Die Wolken steigen auf
Von einsatzbereiten Fachkräften der MA33 und der Elektro-Montagefirma MCE wurden die Wolken an den Abspannungleitungen montiert.
Foto © podpod design
Weihnachtsbeleuchtung Öff 6
Foto © podpod design
Weihnachtsbeleuchtung Öff 7
Residenzplatz Salzburg Öff 1
Residenzplatz Salzburg Wettbewerbsbeitrag
Architektur Eduard Widmann, Hugo Feisthamel, Guntram Oberhuber
Lichtplanung podpod design
Auslober Stadt Salzburg
Anlässlich des geladenen Wettbewerbes zur Neugestaltung des Residenzplatzes in Salzburg wurde 2008 von der Arbeitsgemeinschaft Architekt Eduard Widmann, podpod design, Hugo Feisthamel und Guntram Oberhuber ein Projekt zur Neugestaltung des Residenzplatzes eingereicht, das leider nicht zur Umsetzung kam.
Visualisierung © 2008 Arge Widmann/Feisthamel/podpod design
Residenzplatz Salzburg Öff 3
Residenzplatz, Platz der Kraft und Begegnung
Der Platz, an dem sich Menschen treffen, ein Platz der Besinnung, ein Platz der Geschichte. Der Residenzplatz wird mit diesem Entwurf zur Bühne, auf der in subtiler Weise mit einer Lichtinszenierung seine Geschichte erzählt wird.
Am gesamten Platz ist an den Hauptknotenpunkten der Bodenplatten ein Netzwerk von Kombinationsmodulen aus Nebeldüsen und farbveränderlichen LED-Punkten angeordnet. Diese sind flächenbündig in den Boden eingelassen und tagsüber kaum wahrnehmbar. Nachts treten sie in Erscheinung und zitieren den historischen Flusssteinbelag. Dadurch ergibt sich eine Vielfalt an Bespielmöglichkeiten, um verschiedene Stimmungen für die Menschen zu schaffen, die auf dem Platz verweilen.
Die Grundbeleuchtung des Platzes erfolgt mit Wandlaternen, die an den Bürgerhäusern angebracht sind. Der Dom wird mit linearem Licht von unten beleuchtet, der Durchgang zum Domplatz wird erhellt und die Fassaden der Neuen und der Alten Residenz werden mit weißem dezentem Licht in Szene gesetzt.
Visualisierung © 2008 Arge Widmann/Feisthamel/podpod design
Residenzplatz Salzburg Öff 4
Der Platz als Kulisse
Das platzüberspannende Netzwerk von einzeln ansteuerbaren Nebeldüsen verwandelt den Residenzplatz zur Bühne.
Visualisierung © 2008 Arge Widmann/Feisthamel/podpod design
Residenzplatz Salzburg Öff 5
Romanischer Dom
Die im Untergrund verborgenen Umrisse des Fundamentes des romanischen Doms können ebenfalls mit Lichtpunkten und Nebeldüsen sichtbar gemacht werden. So werden mit Licht auf poetische Weise Geschichten über die Entwicklung des Platzes erzählt.
Visualisierung © 2008 Arge Widmann/Feisthamel/podpod design
Residenzplatz Salzburg Öff 6
Wolf Dietrich Gang
Der bischöfliche Verbindungsgang zwischen der Alten und der Neuen Residenz erscheint jeden Tag um eine bestimmte Uhrzeit in magischer Anmutung. Die Umsetzung erfolgt durch Ansteuerung bestimmter Lichtpunkte mit Nebel.
Visualisierung © 2008 Arge Widmann/Feisthamel/podpod design
Residenzplatz Salzburg Öff 7
Mahnmal Bücherverbrennung
Am Ort der Bücherverbrennungen, die während der nationalsozialistischen Herrschaft stattfanden, sind in zwei konzentrischen Kreisen rote Lichtpunkte mit Nebeldüsen angeordnet. Zu einer bestimmten Uhrzeit leuchten die LEDs mit Nebel auf und erinnern an die Schrecken der damaligen Zeit.
Visualisierung © 2008 Arge Widmann/Feisthamel/podpod design
Residenzplatz Salzburg Öff 8
Events
Zur Untermalung von Veranstaltungen, Performances oder sonstigen Events kann die Lichtinszenierung in die Choreografie einbezogen werden und als Kulisse dienen.
Visualisierung © 2008 Arge Widmann/Feisthamel/podpod design
Masterplan Licht für Wien Öff 1
Masterplan LICHT für Wien
Über das nächtliche Erscheinungsbild einer Stadt können eine Vielzahl an Informationen vermittelt und Stimmungen geschaffen werden. Im Gegensatz zum flächendeckenden Tageslicht formt und prägt die künstliche Beleuchtung die nächtliche Identität einer Stadt, deren kulturelles Selbstverständnis in der Nacht durch bewußtes Hervorheben der Besonderheiten sichtbar gemacht werden kann.
Der Masterplan LICHT für Wien ist ein umfassendes Beleuchtungskonzept für den gesamten Stadtraum, in dem technische und ästhetische Leitlinien festgelegt sind. Die Erarbeitung erfolgte nach politischen, künstlerischen, historischen und technischen Gesichtspunkten und soll eine fundierte Basis bilden, um langfristig im Interesse des Gesamtbildes der Stadt zukünftige Planungen zu koordinieren.
Der Masterplan Licht wurde in Zusammenarbeit der Magistratsabteilungen MA33 – Wien Leuchtet, der MA 19 – Stadtgestaltung, dem Büro VCE Consult ZT GmbH und dem Lichtplanerbüro podpod design erarbeitet.
Grafik © podpod design
Masterplan Licht für Wien Öff 2
Öffentliche Beleuchtung in Wien
Die Magistratsabteilung MA 33 – Wien Leuchtet ist für die Planung und Instandhaltung von öffentlichem Licht in Wien zuständig.Sie betreibt ca. 150.000 Lichtpunkte und 230 öffentliche Anstrahlungsanlagen.
Foto © MA 33 / Stadt Wien
Masterplan Licht für Wien Öff 3
Dem Masterplan LICHT wurden folgende Krtiterien zugrunde gelegt
• Sicherheit im Verkehr und Schutz vor Übergriffen
• Gender Mainstreaming
• Umweltschutz
• Stadtstrukturelemente und der Umgang mit ihnen
• Grundbeleuchtung und Lichtinszenierung
• Lichttechnisches Konzept
• Wirtschaftlichkeit & Energieverbrauch
Darstellung © podpod design
Masterplan Licht für Wien Öff 4
Bezirke
Jeder Bezirk wurde hinsichtlich seiner Besonderheiten und seiner Stadtstrukturelemente untersucht und folgendermaßen durchleuchtet:
• Topografie
• Bewegungslinien
• Brennpunkte
• Identitätsstiftende Bereiche
• Identifikationszeichen
• Grün- und Erholungsräume
Darstellung © podpod design
Masterplan Licht für Wien Öff 5
Light Pollution
Bei öffentlicher Beleuchtung wird darauf geachtet, dass möglichst wenig Licht über die Horizontale hinaus in den nächtlichen Himmel gelangt. Dies dient der Vermeidung von Light Pollution, um den nächtlichen Sternenhimmel nicht zu erhellen, die Tierwelt nicht zu stören und Energie einzusparen. Dennoch ist im verbauten innerstädtischen Gebiet ein Anteil von Fassadenaufhellung im unteren Bereich wichtig für den Helligkeitseindruck in der Stadt.
Grafik © podpod design
Masterplan Licht für Wien Öff 6
Sehen und gesehen werden
Die halbzylindrische Beleuchtungsstärke ist Voraussetzung für das Erkennen entgegenkommender Personen. Auf Parkflächen im Freien muss sie – gemessen 1,5 Meter über dem Fußboden – mindestens 1,5 Lux betragen. Diese Kenngröße stellt bei Beleuchtungsanlagen mit großer Fußgängerfrequenz ein sicherheitsrelevantes Beurteilungskriterium dar.
Grafik © podpod design
Masterplan Licht für Wien Öff 7
Wiener Beleuchtungslösungen
Der ursprüngliche Leuchtenkatalog für Wien wurde 2008 in Zusammenarbeit der MA 33 – Wien Leuchtet, der MA 19 – Stadtgestaltung, dem technischen Büro VCE Consult und dem Lichtplanerbüro podpod design erarbeitet. Er beinhaltete die Zusammenstellung aller in Wien zu verwendenden Beleuchtungselemente, die die notwendigen Voraussetzungen für die öffentliche Beleuchtung erfüllen. Sämtliche Leuchten wurden eingehenden Tests hinsichtlich der Wartungsfreundlichkeit, der Lichttechnik und des Designs unterzogen. Dem Anwender soll er als lebendiges Werkzeug für den Gestaltungsentwurf und Planungsabteilungen des Magistrates sowie externe Planungsbüros als Hilfestellung für die Leuchtenauswahl dienen. 2011 wurde die zweite Auflage erarbeitet, in der eine Standardlichtmastenfailie für Wien entwickelt wurde. Das Ziel der MA 33 ist, die Leuchtenvielfalt im Sinne der Erhaltungskosten zu minimieren und auf eine technisch ausgereifte Lösung für alle Anwendungsfälle zurückgreifen zu können. In den Wiener Beleuchtungslösungen sind die Standard-Leuchtenköpfe und sämtliche Masten für alle Anforderungen wie Beleuchtung und Verkehrslichtsignal-Anlagen samt erforderlicher Fundamente vordefiniert.
Grafk © podpod design
LICHTraum Donaukanal Öff 1
LICHTraum Donaukanal, Wien 1
techn. Leitung und Projektabwicklung MA33-Wien Leuchtet
Lichtplanung podpod design
Bauherr Stadt Wien, MA29-Brückenbau und Grundbau
Fertigstellung 2008
In den letzten Jahren wurde das Potential des Donaukanales als innerstädtisches Erholungs- und Freizeitgebiet erkannt und weiterentwickelt. Als Teil des urbanen Raumes Wiens trägt die Zone entlang dem Wasser wesentlich zur Lebensqualität bei. Sowohl gastronomische Angebote als auch verschiedene Freizeitangebote ziehen immer mehr Publikum aus allen Altersgruppen an. Die Stadt koordiniert die weitere Entwicklung des Donaukanales als Naherholungsgebiet, als Kulturraum und als äußerst lebendigen Stadtteil für die WienerInnen und deren Besucher. Deshalb wurde die technische Infrastruktur verbessert und in Zusammenarbeit den Magistratsabteilungen MA 29 – Brückenbau und Grundbau, der MA 33 – Wien Leuchtet, der Städtebaudirektion und der MA 19 – Stadtgestaltung mit dem Lichtplanungsbüro podpod design ein Beleuchtungskonzept geschaffen, das am Wasser stimmungsvolle Lichträume bildet, in denen sich die Besucher auch in der Nacht wohl fühlen und gerne bewegen.
Foto © MA33/Gerhard Dully
LICHTraum Donaukanal Öff 2
Der Treppelweg – leuchtendes Band im Herzen Wiens
Durchgehender Leitfaden entlang des Kanals ist die Erhellung der raumbildenden vertikalen Steinmauern, die für Wiens repräsentative Architektur Otto Wagners stehen. An den rythmisch wiederkehrenden Mauerpfeilern wurden gut ausgeblendete Strahler Neos von Schréder montiert. Dadurch wird die Struktur der Mauer betont, gleichzeitig eine angenehme Gehwegbeleuchtung geschaffen und das Streulicht in den Himmel minimiert.
Diese Lichtebene durchwirkt quasi die einzelnen Brückenbeleuchtungen. In den breiteren Bereichen der Uferpromenade sind zusätzlich Lichtmaste montiert, deren Design mit den Strahlern abgestimmt ist.
Es wurden Metallhalogen-Leuchtmittel mit warmweißer Lichtfarbe und guter Farbwiedergabe verwendet, wodurch das Bedürfnis der Menschen, die Umwelt in ihrer Farbigkeit zu erleben gewährleistet wird und gleichzeitig die Störung der Insekten auf ein Minimum reduziert werden konnte.
Foto © MA33/Gerhard Dully
LICHTraum Donaukanal Öff 3
Das Team Beleuchtung Treppelweg
Bauherr Stadt Wien unter Stadtrat Rudi Schicker
Lichtkonzept podpod design
Ausführungsplanung novaplan und MA 33
technische Leitung und Projektabwicklung MA 33 – Wien Leuchtet
Elektroinstallation Siemens
Leuchtenhersteller Schreder
Abbildung © podpod design
LICHTraum Donaukanal Öff 4
Zum Roten Turm
Die Schwedenbrücke wurde 1954-55 nach den Entwürfen von F. Leonhardt als erste Spannbetonbrücke Wiens erbaut und hat eine Länge von 78,8 Metern und eine Breite von 27,3 Metern. Sie befindet sich an der geschichtsträchtigen Stelle der ´Slachpruck´, der ersten dauerhaften Brücke über den sogenannten ´Wiener Arm´der Donau, die vom ´Roten Turm´in den Unteren Werd, die heutige Leopoldstadt, führte.
In Erinnerung an den ´Roten Turm´wurden die Seitenflächen nach dem neuen Lichtkonzept von podpod design mit dunkelrotem Licht betont. Weithin sichtbar hat die Schwedenbrücke eine neue Identität mit einem einprägsamen Wiedererkennungswert bekommen. Dieses nächtliche Landmark hilft, sich entlang der Uferpromenade besser zu orientieren und das Bewußtsein für die historische Entwicklung der Stadt zu schärfen.
Errichtung Brückenbeleuchtung 2008
Gesamtanschlussleistung 1,05 kW
Foto © MA33/Gerhard Dully
LICHTraum Donaukanal Öff 5
Technische Details Schwedenbrücke
Die schematische Gegenüberstellung zeigt, dass bei der alte Beleuchtung der Großteil des Lichts auf den Donaukanal gestreut wurde, was den Eindruck erweckte, dass das Wasser braun ist. Durch die neue LED-Beleuchtung mit gerichtetem Licht, das auf den Randbalken fokusiert ist, wird störendes Streulicht vermieden. Dies bringt die Brücke magisch zum Leuchten und ermöglichte eine Energieeinsparung von 50% gegenüber der alten Anlage.
Abbildung © podpod design
LICHTraum Donaukanal Öff 6
Das Team Brückenbeleuchtung
Bauherr MA 29 – Brückenbau und Grundbau
Lichtplanung podpod design
technische Leitung und Projektabwicklung MA 33 – Wien Leuchtet
Elektroinstallation YIT Gebäudetechnik
Leuchtenhersteller LDDE
LICHTraum Donaukanal Öff 7
Das goldene Salz
Die Salztorbrücke, erbaut 1960-61 nach Entwürfen von H. Wycital, hat eine Länge von 90,6 Metern und eine Breite von 18,5 Metern. Benannt ist sie nach demSalztor, dem ältesten Stadttor der Wiener Stadtmauer.
Im Zuge des neuen Lichtkonzeptes von podpod design wurden die Seitenflächen der Salztorbrücke in goldgelbes Licht getaucht, das den einstigen Wert und die Bedeutung des Salzes in Erinnerung rufen soll.
Um eine unauffällige Montage am Randbalken zu ermöglichen, wurden die speziell für die Brückenmontage entwicketen linearen LED-Leuchten in minimaler Baugröße gefertigt. Das farbige Licht ist so auf die Seitenflächen der Brücke gerichtet, dass Streulicht auf das Wasser und die Gehwegflächen vermieden wird. Ducrh die neue LED-Technologie mit ihrer langen Lebensdauer von etwa 50.000 Stunden konnten gegenüber der alten Brückenbeleuchtung aus dem jahr 1969 61% Energie gespart und die laufenden Wartungskosten reduziert werden.
Errichtung Brückenbeleuchtung 2008
Gesamtanschlussleistung 1,92kW
Foto © MA33/Gerhard Dully
LICHTraum Donaukanal Öff 8
Marias blauer Mantel
Die Marienbrücke, erbaut 1951-53 nach den Entwürfen von K. Jäger, ist 79,8 Meter lang und 24,0 Meter breit. Ihren eindeutigen Wiedererkennungswert hat sie durch die namensgebende Marienstatue, die schon auf der ersten Marienbrücke von 1905 stand und sich seit 1983 wieder auf der heutigen Brücke befindet.
Mit dem neuen Lichtkonzept von podpod design wurden die Seitenflächen der Marienbrücke mit gerichtetem Licht in einem zarten Blau – der Farbe Marias – ausgeleuchtet.
Analog zur Salztorbrücke wurden die LED-Linearleuchten möglichst unauffällig in die Randbalkenkonstruktion eingepasst. Hier konnte durch die neue LED-Technologie sogar 65% an Energie gegenüber der vorherghenden Anstrahlung eingespart werden. Demnächst soll die namensgebende Marienstatue auch auf ihrer Rückseite beleuchtet werden und dadurch auch für die sich stromabwärts bewegenden Betrachter hervorgehoben werden.
Errichtung Brückenbeleuchtung 2008
Gesamtanschlussleistung 1,8 kW
Foto © MA33/Gerhard Dully
LICHTraum Donaukanal Öff 9
Vier Finger tragen das Band
Die Rossauer Brücke, in den 80-er Jahren vom Ingenieurbüro Alfred Pauser erbaut, hat von ihrer Konstruktion her eine dynamische und gleichzeitig sehr klare, reduzierte Form. Das durch- schnittlich 1,3 Meter dicke und 26 Meter breite, in Längs- und Querrichtung vorgespannte Tragwerk, ermöglicht weitestgehende Auflösung des Unterbaus und konzentrierte Lastabtragung. Zwischen den zwei tischartigen Vollplatten auf 4-strebigen Stützkonstruktionen ist ein Fertigteilbereich eingehängt.
Wie eine moderne Skulptur verbindet die Roßauerbrücke den 9. und den 2. Bezirk. Wie von Fingern getragen erscheint nun die Fahrbahn als leuchtendes Band. Diese beiden gestalterischen Elemente – die Stützelemente und das darüberliegende Band – unterscheiden sich in der Nacht durch ihre Lichtfarbe. Das Band ist als eigenes dynamisches Ele- ment zu betrachten, auf dem die Bewegung stattfindet. Die schmalen Seitenflächen werden mit speziell für die Brücken entwickelten gerichteten LED-Linearleuchten in Multichip Technologie beleuchtet. Die fingergleiche Tragkonstrukton wird von oben mit farbigem LED-Licht gestreift und hebt sich in ihrer Lichtfarbigkeit ab.
Errichtung Brückenbeleuchtung 2010
Gesamtanschlussleistung 3,8 kW
Foto © MA33/Gerhard Dully
Urban Sky 2
Design
Ziel war die Entwicklung einer für die LEDgine Module maßgeschneiderten, modernen und kompakten Straßenleuchte.
Urban Sky basiert auf einfachen booleschen Operationen mit geo-metrischen Grundkörpern. Die resultierende Form mit ihrer Polarität zwischen rund und eckig ist überraschend komplex und ändert sich je nach Blickwinkel, öffnet und schließt sich, lässt die Leuchte in den Hintergrund treten oder präsent sein. Wie ein Blatt oder eine Blüte am Himmel, nach unten glänzend und hell, auch tags weiß, nach oben schützend anthrazitfarben und matt. Die Gestaltung der Untersicht signalisiert Freundlichkeit, Offenheit und Geborgenheit und wirkt bei Tag ebenso attraktiv wie bei Nacht. Der transluzente Bereich wird durch das Streulicht in der Leuchte aufgehellt und mildert den Leuchtdichtekontrast zwischen dem LEDgine-Modul und dem Umfeld.
Foto © PHILIPS
Wiener Stadthalle Fas 2
innen – außen
Die farbige Lichtinszenierung der Anstrahlung setzt sich an der Deckenuntersicht der Eingangshalle fort.
Foto © podpod design
DOC Salzburg Fas 4
Foto © digitalimage.at
Urban Sky 3!
Design
Die leicht angestellten Endflächen hellen die angrenzenden Hausfassaden dezent auf und lassen die Leuchte als Orientierungshilfe auch als Reihe im Straßenverlauf gut sichtbar werden. Gehäusegröße und Bauform sind auf optimale Wärmeableitung der LEDgine-Module ausgelegt, welche direkt über die Gehäuseschale erfolgt.
Fertigungstechnisch wurde großer Wert auf maximale Umweltverträglichkeit gelegt: Klebungen (z.B. bei der Dichtung) waren tabu, die Leuchte ist bei Reparatur und Entsorgung mit wenigen Handgriffen in ihre Bestandteile zerlegt. Auch lichttechnisch ist UrbanSky gut zur Natur: die Bauform begrenzt den Lichtaustritt im Wesentlichen auf die untere Hemisphäre. Für Auftraggeber mit strikten Zero-Candela-Vorgaben sind Abblendelemente als Zubehör verfügbar.
Foto © PHILIPS/podpod design
Wiener Stadthalle Fas 3
Lemurenköpfe Öff. 1
Lemurenköpfe von Franz West, Wien 1
Künstler Franz West
Lichtplanung podpod design
Bauherr MAK Museum für Angewandte Kunst Wien
Fertigstellung 2007
Auf der Stubenbrücke befinden sich auf den Brückenpfeilern vier Skulpturen ´Lemurenköpfe´ von Franz West. Im Jahr 2007 wurden sie in Abstimmung mit dem Künstler von podpod design mit blauem LED-Licht von den Lichtmasten aus akzentuiert.
Foto © podpod design
Lemurenköpfe Öff. 2
Franz West, Lemurenköpfe Wien 1
Urban Sky 4
Interview
Philips Lighting Interview mit podpod design zum Entwurfsprozess von Urban Sky.
Skizze © podpod design
Lemurenköpfe Öff. 3
Franz West, Lemurenköpfe Wien 1
Lemurenköpfe Öff. 4
Franz West, Lemurenköpfe Wien 1
Wiener Stadthalle Fas 4
Eingangshalle
Die Fassadenbeleuchtung steht in stimmigem Zusammenspiel mit der Innenraumgestaltung und -beleuchtung.
Foto © podpod design
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Urban Sky 5
Eckpunkte
• visuelle Führung der Verkehrsteilnehmer durch den Perlenschnureffekt => die Leuchte ist optisch sichtbar ohne Licht in den oberen Halbraum abzugeben (ULOR)
• mit 115 lm/W ein perfekter Ersatz für Natriumdampflampen + 30% Einsparpotenzial gegenüber SON
• 60.000 Stunden Lebensdauer mit Konstantlichtstromregelung und passivem Wärmemanagement
• der Befestigungsteil ermöglicht eine einfache Montage => Wartungsfreundlichkeit!
• ständige Weiterentwicklung der austauschbaren Treiber und LED-Module eröffnen zukünftige Einsparungspotenziale
• Neutralweißes Licht mit guter Farbwiedergabe (Ra >80)
• spezielle Form zur Vermeidung von Eiszapfen
• 100% recyclebar, keine Verwendung von Klebstoffen
• ENEC-konform
Foto © EnBW
Urban Sky 6!
Urban Sky 7
Urban Sky als Mastansatzleuchte
Die Ausführung mit Holzmast ist besonders charmant, da dies ein ressourcenschonendes Material ist, das in seiner archaischen Ausstrahlung einen reizvollen Kontrast zur High-Tech Technologie der LED-Leuchte bildet.
Rendering © podpod design
Palais Epstein Fas 1
Fassadenbeleuchtung Palais Epstein, Wien 1
Architektur Theophil von Hansen / Architekten Georg Töpfer und Alexander van der Donk
Lichtplanung podpod design
Bauherr BIG Bundesimmobiliengesellschaft
Fertigstellung 2005
Das Palais Epstein wurde Ende des 19. Jahrhunderts nach Plänen von Theophil Hansen für den Bankier Epstein erbaut. Im Jahr 2005 wurde das neben dem Parlament gelegene Gebäude von den Architekten Van der Donk und Töpfer revitalisiert und in Zusammenarbeit mit dem Bundesdenkmalamt und der Akademie für Angewandte Kunst restauriert.
Foto © podpod design
Palais Epstein Fas 2
Innenhof
Im Innenhof können durch zwei Lichtebenen verschiedene Lichtstimmungen erzeugt werden: zum einen ein helles Grundlicht mit Doppelfokus-Leuchten von oben und zum anderen stimmungsvolles gerichtetes warmweißes Licht von den Gesimsen aus.
Foto © podpod design
Palais Epstein Fas 3
Eingangsbereich
Der Haupteingang wurde mit einer flächigen Hinterleuchtung der Figuren besonders hervorgehoben, um die Besucher mit Hilfe von Licht intuitiv zum Eingang zu führen.
Foto © podpod design
Palais Epstein Fas 4
Lichtkonzept
Die Fassadenbeleuchtung von podpod design sieht eine zarte Flutung der Fassade aus dem öffentlichen Raum vor, die in Zusammenarbeit mit der Magistratsabteilung MA33 – Wien Leuchtet – umgesetzt wurde. Hervorgehoben werden der Eingangsbereich und das oberste Stockwerk mit seinen charakteristischen Terrakotta-Kariatüden durch den Einsatz von gebäudenaher Beleuchtung.
Foto © podpod design
Palais Epstein Fas 5
Wandlaternen / Entwurf
Bei der Umrüstung der historischen Wandlaternen im Innenhof verbarg podpod design die neue Technik in einem Glaszylinder, der der ursprünglichen Form des Gas-Glühstrumpfes nachvollzogen ist.
Simulation © podpod design
Palais Epstein Fas 6
Wandlaternen / Realisierung
Foto © podpod design
![podpod design ] light space object [](http://podpoddesign.at/wp-content/themes/Gravity/resources/images/logo.png)



