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Lichtkonzept Herrengasse Wien 1 1
HG+ die neue Beleuchtung der Herrengasse
Architektur Begegnungszone Architekt Clemens Kirsch
Verkehrsplanung FCP
Lichtplanung Begegnungszone podpod design in Zusammenarbeit mit der MA33 – Wien Leuchtet
Lichtplanung Fassadenbeleuchtung Palais Ferstel podpod design
Projektkoordination DI Erich Petuelli, Dr. Wolfgang Spitzy
Bauherr Interessentengemeinschaft Herrengasse
Ort Österreich, 1010 Wien, Herrengasse
Fertigstellung 2016
Die Herrengasse, gesäumt von Palais des Wiener Hochadels, der sich in der Nähe des Wiener Hochadels angesiedelt hatte, ist eine der geschichtsträchtigsten Straßen Wiens. Die privat finanzierte Interessentengemeinschaft Herrengasse, vertreten durch die Liegenschaftseigentümer, hat das Projektes HG+ zur Attraktivierung der Herrengasse ins Leben gerufen. Das Büro Architekt Clemens Kirsch wurde mit der neuen architektonischen Oberflächengestaltung und das Büro FCP mit der Verkehrsplanung beauftragt. Mit der Lichtkonzeption der Straßenbeleuchtung wurden podpod design betraut. Die Planung und Umsetzung der öffentlichen Beleuchtung fand in enger Zusammenarbeit mit der MA33 – Wien Leuchtet statt.
Foto © digitalimage
Lichtkonzept Herrengasse Wien 1 2
Die neue Begegnungszone im Herzen Wiens
Mit der Neugestaltung der Oberflächen des Straßenraumes durch das Architekturbüro Kirsch mit der Umwandlung in eine Be-gegnungszone wurde die Herrengasse in ihrer Attraktivität gravierend aufgewertet. Sie entwickelte sich durch die Neugestaltung zu einem neuen Anziehungspunkt in der Innenstadt, sowohl für das Wiener Publikum als auch für Touristen.
Nach dem Lichtkonzept von podpod design wurden die alten Seilhängeleuchten entfernt und durch Kandelaber im Bereich Michaelerplatz bis Strauchgasse beziehungsweise Wandlaternen im engen Abschnitt zwischen Strauchgasse und Freyung ersetzt. Dadurch wird der Blick zum Nachthimmel freigespielt und die Fassaden der einzigartigen Palais kommen besser zur Geltung. Durch die niedere Positionierung der Lichtquellen entsteht ein sehr stimmungsvollerer Lichtraum.
Foto © digitalimage.at
Lichtkonzept Herrengasse Wien 1 3
Der Blick vom Michaelerplatz in die Herrengasse
Mit der Neugestaltung zur Begegnungszone entwickelte sich die Herrengasse zur stimmungsvollen Flaniermeile mit vielen at-traktiven Geschäften und Lokalen in der Wiener Innenstadt. Die Parkplätze wurden auf ein Minimum reduziert und der Verkehr beruhigt. Die Oberflächen wurden nach Plänen von Architekt Kirsch mit großen Granitstein-Quadern gestaltet, lediglich auf der Fahrstrecke der Fiaker mussten wegen der starken Beanspruchung Betonplatten eingesetzt werden. Bis auf den Haltestellen-bereich für die Busse sind keine Höhenunterschiede zwischen Geh- und Fahrflächen vorhanden.
Foto © Gerhard Nestler
Lichtkonzept Herrengasse Wien 1 4
Palais Palais
Entsprechend der historischen Vorbilder wurden im engen Straßenbereich an den Fassaden der Palais Wandkandelaber in LED-Technologie aus dem Leuchtenkatalog der Stadt Wien montiert.
Visualisierung © Arch. Mittermair / podpod design
Lichtkonzept Herrengasse Wien 1 5
Das PalaisViertel rollt die Teppiche aus
Im Zuge der Neugestaltung der Herrengasse konnten podpod design ein Lichtkunst-Projekt umsetzen:
Vor den Torbögen von sieben historischen Palais werden den Besuchern buchstäblich Teppich gewoben aus Licht ausgerollt. Sieben ausgewählte Teppichunikate der wertvollen Sammlung des MAK – Österreichisches Museum für Angewandte Kunst / Gegenwartskunst werden in einer aufwändigen Lichtinstallation der Öffentlichkeit präsentiert. Es sind projizierte Animationen, welche das Ausrollen der Teppiche auf dem Gehsteig simulieren, die wiederholt eine Weile liegen bleiben und danach virtuell wieder eingerollt werden. Die Herrengasse erhält damit eine Attraktion, welche die Einzigartigkeit der historischen Flaniermeile im Palaisviertel in den Fokus rückt.
Die Auswahl des jeweiligen Teppichs erfolgte mit größter Sorgfalt. Jedes der prachtvollen Palais erzählt seine ganz besondere Geschichte. Diese Geschichte wird dank der Teppichprojektionen zu einer unverwechselbaren Bildwelt. Mit einer einladenden Geste laden die Teppiche die Besucher ein, einen Blick in den Innenhof der prachtvollen Palais zu werfen.
Einige Originale der virtuellen Teppiche sind im MAK – Österreichisches Museum für Angewandte Kunst / Gegenwartskunst in Wien ausgestellt. Sie stammen aus dem 16. und 17. Jahrhundert und wurden im Nahen und Mittleren Osten gefertigt.
Foto © digitalimage
![podpod design ] light space object [](http://podpoddesign.at/wp-content/themes/Gravity/resources/images/logo.png)