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Residenzplatz Salzburg Öff 1
Residenzplatz Salzburg Wettbewerbsbeitrag
Architektur Eduard Widmann, Hugo Feisthamel, Guntram Oberhuber
Lichtplanung podpod design
Auslober Stadt Salzburg
Anlässlich des geladenen Wettbewerbes zur Neugestaltung des Residenzplatzes in Salzburg wurde 2008 von der Arbeitsgemeinschaft Architekt Eduard Widmann, podpod design, Hugo Feisthamel und Guntram Oberhuber ein Projekt zur Neugestaltung des Residenzplatzes eingereicht, das leider nicht zur Umsetzung kam.
Visualisierung © 2008 Arge Widmann/Feisthamel/podpod design
Residenzplatz Salzburg Öff 3
Residenzplatz, Platz der Kraft und Begegnung
Der Platz, an dem sich Menschen treffen, ein Platz der Besinnung, ein Platz der Geschichte. Der Residenzplatz wird mit diesem Entwurf zur Bühne, auf der in subtiler Weise mit einer Lichtinszenierung seine Geschichte erzählt wird.
Am gesamten Platz ist an den Hauptknotenpunkten der Bodenplatten ein Netzwerk von Kombinationsmodulen aus Nebeldüsen und farbveränderlichen LED-Punkten angeordnet. Diese sind flächenbündig in den Boden eingelassen und tagsüber kaum wahrnehmbar. Nachts treten sie in Erscheinung und zitieren den historischen Flusssteinbelag. Dadurch ergibt sich eine Vielfalt an Bespielmöglichkeiten, um verschiedene Stimmungen für die Menschen zu schaffen, die auf dem Platz verweilen.
Die Grundbeleuchtung des Platzes erfolgt mit Wandlaternen, die an den Bürgerhäusern angebracht sind. Der Dom wird mit linearem Licht von unten beleuchtet, der Durchgang zum Domplatz wird erhellt und die Fassaden der Neuen und der Alten Residenz werden mit weißem dezentem Licht in Szene gesetzt.
Visualisierung © 2008 Arge Widmann/Feisthamel/podpod design
Residenzplatz Salzburg Öff 4
Der Platz als Kulisse
Das platzüberspannende Netzwerk von einzeln ansteuerbaren Nebeldüsen verwandelt den Residenzplatz zur Bühne.
Visualisierung © 2008 Arge Widmann/Feisthamel/podpod design
Residenzplatz Salzburg Öff 5
Romanischer Dom
Die im Untergrund verborgenen Umrisse des Fundamentes des romanischen Doms können ebenfalls mit Lichtpunkten und Nebeldüsen sichtbar gemacht werden. So werden mit Licht auf poetische Weise Geschichten über die Entwicklung des Platzes erzählt.
Visualisierung © 2008 Arge Widmann/Feisthamel/podpod design
Residenzplatz Salzburg Öff 6
Wolf Dietrich Gang
Der bischöfliche Verbindungsgang zwischen der Alten und der Neuen Residenz erscheint jeden Tag um eine bestimmte Uhrzeit in magischer Anmutung. Die Umsetzung erfolgt durch Ansteuerung bestimmter Lichtpunkte mit Nebel.
Visualisierung © 2008 Arge Widmann/Feisthamel/podpod design
Residenzplatz Salzburg Öff 7
Mahnmal Bücherverbrennung
Am Ort der Bücherverbrennungen, die während der nationalsozialistischen Herrschaft stattfanden, sind in zwei konzentrischen Kreisen rote Lichtpunkte mit Nebeldüsen angeordnet. Zu einer bestimmten Uhrzeit leuchten die LEDs mit Nebel auf und erinnern an die Schrecken der damaligen Zeit.
Visualisierung © 2008 Arge Widmann/Feisthamel/podpod design
Residenzplatz Salzburg Öff 8
Events
Zur Untermalung von Veranstaltungen, Performances oder sonstigen Events kann die Lichtinszenierung in die Choreografie einbezogen werden und als Kulisse dienen.
Visualisierung © 2008 Arge Widmann/Feisthamel/podpod design
![podpod design ] light space object [](http://podpoddesign.at/wp-content/themes/Gravity/resources/images/logo.png)